Am Mittwoch, den 22.12.2021 kam es gegen 09:00 Uhr morgens zu einem Großbrand eines zweigeschossigen Clubheimes mit angeschlossenem Restaurant und Bootshalle, im Stadtteil Fuhlsbüttel. 
Das Gebäude, errichtet in Holzbauweise, stand im Vollbrand und lag direkt am Alsterlauf. 
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde zeitnah die Alarmstufe von zunächst Feuer 2.Alarm und kurze Zeit später auf 3.Alarm erhöht. 
Wir waren mit allen Fahrzeugen samt LIMA mit 24 Einsatzkräften, davon 14 Atemschutzgeräteträger, bereits auf FEU2 ausgerückt. 

An der Einsatzstelle kam es zu einer starken Rauchentwicklung begleitet von einem starken Flammenschlag. 
Wir wurden frühzeitig nachgefordert, um vor Ort bis zum späten Nachmittag mit Atemschutzgeräteträgern zu unterstützen und eine intensive taktische Ventilation mittels Motorgeräten an der Holzfassade durchzuführen und mit technischem Gerät zu unterstützen. 
Insgesamt wurden über unsere Einsatzkräfte in Form von sukzessive 7 Trupps unter schwerem Atemschutz ca. 30m² mehrschichtige Fassadenteile und 
dahinter befindliche Metallschränke mittels mehrerer Rettungssägen und Motortrennschleifern geöffnet. 
Dabei kam das Schnellbaugerüst als sichere Arbeitsplattform für unsere Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Später wurden wir durch die FF Warwisch abgelöst. 
Gegen kurz nach 19:00 Uhr nach knapp 10 Std. Einsatzdauer, waren sämtliche Einsatzgeräte wieder gereinigt und instandgesetzt, und die FF Eppendorf wieder uneingeschränkt einsatzbereit.

 

Pressebericht: www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/5106389

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von 
T. Knoop, Bild Hamburg
S. Peters, Blaulichtnews
C. Leimig

 

 



 

Am Freitagmorgen, den 17.12.2021 wurde der Technische Zug der FF Eppendorf zusammen mit weiteren Kräften der FuRW 12, 14, 35 und Spezialkomponenten der TuUW32 gegen kurz vor 07:00 Uhr auf die Bundesautobahn 7 in Richtung Norden in Höhe der Anschlussstelle Othmarschen alarmiert. Ein 40t-Sattelzug war kurz hinter dem Elbtunnel komplett über zwei Fahrspuren umgestürzt, hierbei wurde der LKW-Fahrer verletzt, jedoch nicht eingeklemmt. Bei dem Ladegut handelte es sich um verpackte alkoholische Getränke.

Als erstes wurde die Einsatzstelle abgesichert und großflächig durch unseren LIMA/GA mit blendfreiem Licht und 7000 W ausgeleuchtet. Durch Kräfte der TuUW32 wurde der Dieseltank in einen IBC umgepumpt. Dabei war der zweifache Brandschutz sichergestellt. Danach wurde durch die anwesenden Einsatzkräfte in guter Zusammenarbeit aller Beteiligten, unter Beachtung der aktuellen Hygienemaßnahmen zu Corona, der Sattelauflieger mit starken Kräften über längere Zeit per Hand entladen.

Aufgrund der kräftezehrenden, körperlichen Arbeit wurden ausreichend kurze Pausen für die Einsatzkräfte initiiert. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden mittels Ölbindemittel gebunden. Seitens der FF Eppendorf waren wir mit allen Fahrzeugen samt LIMA alarmiert und mit insgesamt 16 Einsatzkräften ausgerückt. Die Bergung des Sattelzuges wurde durch eine Privatfirma gegen Mittag durchgeführt. Gegen kurz nach 13:00 Uhr nach über 6,5 Std. Einsatzdauer waren wir zurück am FWH und wieder einsatzbereit.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von FPH.

  

  

 

Am Donnerstag, den 02.12.2021 um kurz vor 10 Uhr wurden mehrere Einheiten und Sonderfahrzeuge in den Stadtteil Ottensen alarmiert. Vor Ort hatte sich eine kräftige Explosion ereignet. Die Druckwelle hatte große Teile der Hausfassade auf die Straße gedrückt. Der Technische Zug der FF Eppendorf war zeitintensiv mit insgesamt 22 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen samt LIMA vor Ort.

Das Gebäude war nach Bewertung durch einen Statiker einsturzgefährdet. Wir haben bei der Begutachtung der Statik und Bewertung der Schadenselemente die Einsatzleitung unterstützt und ein zyklisches Rissmanagement durchgeführt. Die Personensuche wurde mit nachalarmierten Drohnen und Rettungshunden vorgenommen. Die FF Eppendorf stand für etwaige Technische Rettungen mit Spezialgerät bereit. In der Folge wurden durch unsere Kräfte vier Abstützungen (Schwelljoche) für den Innenbereich vom Keller bis ins 2.OG erstellt und ein Holzzuschnittplatz neben dem AB-Holz-Rüstmaterial eingerichtet. Durch das THW wurde im Außenbereich mit dem Abstützsystem Holz ein großer Stützbock errichtet. 

Unsere Einsatzkräfte waren mit Trennschleifern eingesetzt und unterstützten bei der Evakuierung von Personen im Nachbarhaus. Abends und Nachts wurde der LIMA/GA zur zentralen Energieversorgung der Einsatzstelle und großflächigen Ausleuchtung mit Stativen eingesetzt. Wir haben ein Schwelljoch im Gebäude verbaut. Diese Aufgabe wurde in der 2. Nachthälfte durch die ablösende FF Warwisch fortgeführt, da wir das Gebäude vorher nicht betreten konnten. Am frühen Freitagmorgen waren wir zurück am FWH.


Pressebericht: www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/5089709

 Bilder mit freundlicher Genehmigung von FPH.

  

  

 

In den Abendstunden am Freitag den 22.10.21 wurde der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf nach einzelnen Sturmböen in den Stadtteil Rahlstedt alarmiert.
Einsatzkräfte der FuRW 21 aus Wandsbek waren bereits vor Ort und hatten die FF Eppendorf mit Anschlagmitteln zu Sicherungszwecken nachgefordert. Es handelte sich um einen ca. 18m hohen doppelstämmigen Silberpappel mit einem Stammdurchmesser von ungefähr 85cm. In 1m Höhe war eine ca. 12m lange Stammhälfte mit einem Durchmesser von über 50cm angebrochen und auf ein daneben stehendes dreigeschossiges Wohnhaus gefallen, welches sich in 2. Reihe zur Straße befand. Eine Zuwegung für Hubrettungsfahrzeuge, Kran oder Seilwinden war vor Ort nicht gegeben. Aufgrund der Gefahr des unkontrollierten Abrutschenswurden zügig eine zweifache Sicherung über Greifzüge umgesetzt.

Vor Ort musste zunächst vor Beginn der Sägearbeiten zum Einen eine Sicherung mittels Mehrzweckzug und Umlenkrolle im direkten Zug als Hebel über einen benachbarten Baum vorgenommen werden, zum Anderen wurde über einen weiteren Mehrzweckzug im direkten Zug die betroffene Stammhälfteseitlich angeschlagen. Danach wurde durch den synchronen Einsatz von den beiden Mehrzweckzügen angezogen und mittels des zweiten Greifzuges verschwenkt. Die Gefahr wurde beseitigt. Restarbeiten mittels Kettensäge wurden durchgeführt. Nach Rückkehr folgten am Feuerwehrhaus noch Reinigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen der Sägen und eingesetzten Geräte.

Insgesamt waren wir ehrenamtlich über 5,5 Std. im Einsatz.

Bild mit freundlicher Genehmigung von FPH.

 

Am Samstag, den 16.10.2021 war der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf bei einem komplizierten Feuer im Dachbereich (2. Alarm) im Stadtteil Farmsen-Berne gebunden.
Gegen kurz nach 8 Uhr morgens wurde das Feuer gemeldet. Es brannte im Dachbereich eines 15-gechossigen Hochhauses, dazu gab es eine starke Rauchentwicklung. Die FF Eppendorf wurde am späten Vormittag vom Einsatzführungsdienst Ost nachgefordert, um mit mehreren Trennschleifern den Zugang zu mehreren FH-Türen im verqualmten Dachgeschoss zu ermöglichen.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden wir auf das Hochhausdach entsendet, um einen Rauchgas- und Wärmeabzug zu erkunden und vorzubereiten. Nach diversen Temperaturmessungen mittels Wärmebildkamera wurde auf dem Flachdach des Hochhauses eine ca. 4m² große Dachhautöffnung durch mehrere Trupps des Technischen Zuges der FF Eppendorf unter Pressluftatmer mittels Motortrennschleifer und Rettungssäge geschaffen. Unsere Einsatzkräfte waren dabei entsprechend gegen Absturz gesichert. Auch die Flachdachsicherung kam zum Einsatz.


Wir waren dazu insgesamt über mehrere Stunden ab den späten Vormittagsstunden mit insgesamt 14 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen samt LIMA an der Einsatzstelle.
Intensive Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten über längere Zeit. Bereits an der Einsatzstelle begannen erste Hygienemaßnahmen für unsere Einsatzkräfte.
Am Abend waren die Einsatzgeräte wieder gereinigt und instandgesetzt, und die Wehr wieder uneingeschränkt einsatzbereit.


Pressebericht der Feuerwehr Hamburg: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/5048092

 Bilder mit freundlicher Genehmigung von FPH.

  

  

 

Am Mittwochvormittag, den 13.10.2021 wurde der gesamte TZ der FF Eppendorf mit diversen weiteren Einsatzkräften in den Stadtteil Lurup alarmiert, ein PKW war in einer Nebenstraße in eine Doppelhaushälfte gefahren.
 
Wir waren mit einer Stärke von 20 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen samt Anhänger personal- und zeitintensiv im Einsatz. Als erste Maßnahme waren wir bei der Bergung des PKW mittels maschineller Zugeinrichtung des GWR3 aus dem Gebäude eingesetzt. Hierzu mussten durch unsere Einsatzkräfte unter größter Vorsicht im Vorwege umfangreiche Trümmerteile im inneren Gebäudeteil beräumt werden.
 
Im Anschluss mussten Teile des Gebäudes nach Begutachtung durch einen Baustatiker abgestützt werden. Hierzu wurde Rüstholz durch den anwesenden AB-Holzrüstmaterial eingesetzt. In der Folge wurde eine technische Geräteablage und ein Holzzuschnittplatz eingerichtet. Danach wurden durch unsere Einsatzkräfte zweimal zwei Unterzüge in der Eintrittsstelle verbaut, sowie zusätzlich ein viergliedriges Schwelljoch, um eine entsprechende Abstützung in dem Bereich zu gewährleisten.
 
Nach Rückkehr am FWH mussten wir noch weitere umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durchführen. Insgesamt waren wir rund 6,5 Std. im Einsatz.
 
Pressebericht der Feuerwehr Hamburg: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/5045641
 

  

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Blaulicht-News.de, FPH.

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning