Am Donnerstag, den 17.06.2021 war der Technische Zug der FF Eppendorf über mehrere  Stunden  nach  einem Feuer in  einer Umkleide zur Entrauchung eines gefangenen Raumes über lange Wegstrecke in der City-Nord im Stadtteil Alsterdorf im Einsatz. Vor Ort waren bereits Einsatzkräfte der FuRW16 aus Alsterdorf, sowie die FF Alsterdorf als Ergänzungskomponente. Wir wurden kurz nach Mitternacht mit dem gesamten TZ nachalarmiert und waren mit insgesamt 16 Einsatzkräften im Einsatz.

Angefordert war unser ex-geschütztes Be- und Entlüftungsgerät mit einem antistatischen kupplungsfähigen Saug-   und   Druckluttensystem   geeignet   zur gezielten Entrauchung speziell für gefangene Räume und über lange Wegstrecken. An der Einsatzstelle galt es eine Entrauchungsdistanz von 55m auf Niveau des Kellergeschosses zu realisieren. Zuvor wurde die Einsatzstelle mittels LIMA ausgeleuchtet. Nachdem 3 unserer Trupps die Sauglutten vor dem Objekt zusammengekuppelt hatten, haben im weiteren Verlauf 3 unserer Trupps unter Atemschutz das modulare Schlauchsystem im Objekt in Stellung gebracht und im Anschluss die Entrauchungsarbeiten durchgeführt. Die Energieversorgung wurde über unseren Lichtmast- und Generatorenanhänger sichergestellt.

Nach kurzer Einsatzzeit war der betroffene Bereich rauchfrei und gegen kurz nach 03:00 Uhr nachts waren die eingesetzten Geräte wieder grob gereinigt und die FF Eppendorf uneingeschränkt einsatzbereit. 

Bild: Symbolbild

 

Am Montag, den 31.05.2021 wurden mehrere Löschzüge und Sonderfahrzeuge mit über   100   Einsatzkräfte   der   Feuerwehr   Hamburg   in   den   Stadtteil   Barmbek-Süd alarmiert. Gegen etwa 04:30 Uhr morgens wurde eine Explosion mit Einsturz und Feuerschein in einem ca. 8.000m² Gewerbeobjekt gemeldet. Auch der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf war zeitintensiv im Einsatz. Vor Ort hatte sich eine massive Explosion ereignet.  Das Gebäude wurde dabei stark beschädigt und war bereits in Teilen über drei Stockwerke eingestürzt. Weitere Gebäudeteile waren einsturzgefährdet. Eine männliche Person konnte durch Einsatzkräfte unter Einsatz des eigenen Lebens über tragbare Leitern gerettet werden . Wir waren mit insgesamt 19 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen samt vor Ort um die Arbeiten u.a. bei der Begutachtung der Schadensstrukturen zusammen u.a. mit Bau- und Prüfstatikern, zu unterstützen. Durch unsere Einsatzkräfte wurde ein zyklisches Rissmanagement an mehreren festgelegten   Punkten   im   nicht   einsturzgefährdeten   Bereich   des   Gebäudes durchgeführt. Die weitere Personensuche in d en  beschädigten Gebäudeteilen wurde mit   Drohnen   und   Rettungshunden   vorgenommen.   Unsere  Einsatzkräfte   des Technischen Zuges standen für mögliche Technische Rettungen mit Spezialgerät bereit. Gegen Mittag schlug einer der Rettungshunde an. Eine unverzügliche Kontrolle durch unsere   Einsatzkräfte   blieb   jedoch   ohne   Feststellung.  Auf   der   rückwärtigen Gebäudeseite drohte eine Wand aus dem 3. OG mit einem eingefallenen Raum auf die dahinter verlaufende Bahnstrecke zu stürzen. Hierzu wurden die Beauftragung einer Abbruchfirma durch die Bauprüfabteilung vorgenommen. Am   späten   Nachmittag war die gesamte Einheit wieder einsatzbereit.

Bilder: S. Peters blaulicht-news.de, Feuerwehr

  

 

In den Mittagstunden am Samstag des 22.05.21 wurde der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf nach einzelnen Sturmböen in den Stadtteil Uhlenhorst alarmiert. Einsatzkräfte der FuRW 23 Barmbek und FuRW 22 Berliner Tor waren bereits vor Ort und hatte die FF Eppendorf mit Anschlagmitteln zu Sicherungszwecken nachgefordert. Es handelte sich um einen ca. 22m hohen Ahorn mit einem Stammdurchmesser von ungefähr 85cm. In 6m Höhe war ein großer ca. 9m langer und tonnenschwerer Ast mit einem Durchmesser von über 50cm komplett abgebrochen und über drei Grundstücke gestürzt. Aufgrund der dortigen Höhenunterschiede des gefallenen Astes einerseits und dem Absacken andererseits bestand die Gefahr des unkontrollierten Abrutschens. Laut DWD sollten zudem weitere Sturmböen mit in Böen mit bis zu 8 Bft. folgen.
 
Vor Ort musste zunächst vor Beginn der Sägearbeiten durch die anwesenden Einsatzkräfte zum Einen eine Sicherung mittels Mehrzweckzug und Umlenkrolle im direkten Zug vorgenommen werden, zum Anderen wurde über die Schiebleiter das Dach des eingeschossigen Gebäudes durch mehrere Trupps unter Sicherung mittels Absturzsicherung begangen und mittels Sägen überstehende Äste abgetragen um für die geplanten Sicherungsmaßnahmen keine weiteren Schäden anzurichten. Danach wurde durch den Einsatz von dem Mehrzweckzug umgelenkt im direkten Zug bei angemessenem Winkel über die eingehängte Umlenkrolle am Hauptstamm in ca. 6m Höhe der Ast angezogen und verschwenkt. Die Gefahr wurde beseitigt. Restarbeiten mittels Kettensägen wurden durchgeführt. Die FF Eppendorf war mit GKW und GWR3 besetzt durch 12 Einsatzkräfte im Einsatz. Nach Rückkehr folgten am Feuerwehrhaus noch Reinigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen der Sägen und eingesetzten Geräte. Insgesamt waren wir ehrenamtlich über 4 Std. im Einsatz.
 
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Thomas Knoop.
 
  

In den frühen Morgenstunden am Freitag, den 21.05.2021 wurde der Technische Zug der FF Eppendorf zusammen mit weiteren Kräften der FuRW 13, 15 samt Tunnelkomponente und der TuUW32 gegen 01:00 Uhr auf die BAB 7 in Richtung Süden in Höhe Anschlussstelle Volkspark alarmiert. Ein Sattelzug war auf einen anderen Auflieger in einem Stauende aufgefahren, hierbei wurde der Fahrer des aufgefahrenen LKW eingeklemmt. Der Stau war durch einen zuvor in Brand geratenden PKW entstanden. Es wurde durch die anwesenden Einsatzkräfte und den Technischen Zug Eppendorf in guter Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte eine entsprechende technische Rettung über Schnellbaugerüst mittels hydraulischem Rettungsgerät und Säbelsäge mit Spezialsägeblatt durchgeführt. Der LKW-Fahrer konnte zu einem späteren Zeitpunkt befreit werden und an den anwesenden Notfallsanitätern und Notarzt der Feuerwehr Hamburg übergeben und ins Krankenhaus transportiert werden. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden gebunden und aufgenommen. Seitens der FF Eppendorf waren wir mit dem GKW samt LIMA und dem GWR3 alarmiert und waren vollbesetzt mit insgesamt 16 Einsatzkräften ausgerückt. Die spätere Bergung wurde durch eine Privatfirma durchgeführt.
Gegen 03:00Uhr nach über 2 Std. Einsatzdauer waren sämtliche Einsatzgeräte wieder gereinigt und instandgesetzt, und die Einsatzbereitschaft des TZ Eppendorf wieder hergestellt.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sebastian Peters

 

Mittwoch, 19.05.2021: Die FF Eppendorf war über mehrere Stunden beim Brand (Feuer auf BAB) zweier LKW-Zugmaschinen auf einem Tiefladeanhänger auf der BAB A24 in Höhe der AS-Jenfeld in Fahrtrichtung Hamburg im Einsatz.

Vor Ort waren bereits Einsatzkräfte der FuRW21 aus Wandsbek, 1 WLF mit AB-Wasser, der Umweltdienst der TuUW 32 sowie zwei FF. Wir wurden morgens gegen kurz vor 07:00 Uhr mit dem GKW und dem GWR3 nachalarmiert und sind mit insgesamt 14 Einsatzkräften ausgerückt. Angefordert war unser Rettungsschnellbaugerüst mit einer Standhöhe von oberhalb 1,60m vom GKW. Dieses wurde als sichere Arbeitsplattform bei den Löscharbeiten eingesetzt.

Im weiteren Verlauf haben mehrere Trupps unter Atemschutz die Löscharbeiten über das Schnellbaugerüst vorgetragen. Unsere Einsatzkräfte haben zudem das Schaummittelmanagement mit Wathosen und Besen und Vorbereitung zur Bergung unterstützt. Die abschließende Bergung wurde durch eine Privatfirma durchgeführt.

An der Einsatzstelle kam es zu einem Vollbrand der beiden Zugmaschinen. Es wurde von den Einsatzkräften eine Brandbekämpfung über mehrere Seiten mittels C-Rohren und 1 Schaumrohr vorgetragen. Intensive Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis in die späten Morgenstunden. Gegen 11:00 Uhr, nach knapp 4 Std. Einsatzdauer, waren sämtliche Einsatzgeräte wieder gereinigt und instand gesetzt und die FF Eppendorf wieder uneingeschränkt einsatzbereit.

 
Bildquellen: sat1regional.de & FF Hamburg (T.D.)

Am Mittwoch, den 12.05.2021 war der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf bei einem ausgedehnten Dachstuhlbrand (Feuer 5. Alarm) im Stadtteil Eimsbüttel gebunden. Es brannte der gesamte Dachstuhl eines sechsgeschossigen Altbaus.


Wir waren über mehrere Stunden ab den Mittagsstunden mit insgesamt 18 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen samt Lichtmastanhänger an der Einsatzstelle um zusammen mit der SEG-Höhenrettung der FuRW23 aus Barmbek, dem Kran samt TMF53 der Technik- & Umweltschutzwache umfangreiche Sicherungsmaßnahmen im Dachgeschoss und am Giebel durchzuführen.

Es galt u.a. eine Giebelwand von der Abmessung ca. 3,5 x 5m nach Rücksprache mit dem anwesenden Statiker mittels Kanthölzern und Rüstholz zu sichern. Es bestand die Gefahr, dass diese aufgrund der Brandintensität einzustürzen drohte. Die Giebelwand wurde durch die Fensteröffnungen und formschlüssiger Bauweise angeschlagen und verschraubt. Hierbei kamen der Druckluftnagler, die Motorkettensäge, Gewindestangen und diverse Gerüstverankerungen zum Einsatz. Unsere Einsatzkräfte waren dabei entsprechend gegen Absturz gesichert. Die Arbeiten gestalteten sich als personalintensiv.

Gegen kurz vor zehn morgens wurde das Feuer gemeldet. Es gab im Dachbereich des Brandobjektes eine starke Rauchentwicklung begleitet von einem teilweise starken Flammenschlag. Es wurde eine massive Brandbekämpfung im kombinierten Innen- und Außenangriff über mehrere Zugänge und Hubrettungsfahrzeuge über mehrere C-Rohre vorgetragen. Die Brandausbreitung wurde gestoppt. Intensive Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten über längere Zeit. Bereits an der Einsatzstelle begannen erste Hygienemaßnahmen für unsere Einsatzkräfte. Kurz vor zehn abends waren sämtliche Einsatzgeräte wieder uneingeschränkt einsatzbereit.
 
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Waldeck Fotografie
 
 
 
 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning