Hamburg, 10.05.2018, Wasser in Keller, Baum droht zu fallen, ab 15.00 Uhr

Bei dem starken Unwetter am Nachmittag kam es wie schon berichtet zu sintflutartigen Regenfällen die zu massiven Überflutungen geführt haben. Straßen standen teilweise bis zu einem Meter unter Wasser. Die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg hat in der Zeit von 15.00 Uhr bis 19.35 Uhr über 900 Einsätze im Zusammenhang mit dem Unwetter disponiert. Zur Zeit sind fünf Löschzüge der Berufsfeuerwehr mit diversen Sonderfahrzeugen, 65 Freiwillige Feuerwehren, das THW und die DLRG im Einsatz. Insgesamt über 900 Einsatzkräfte.

Einsatzschwerpunkt ist neben den zahlreichen Überflutungen und vollgelaufenen Kellern im Gebiet Bergedorf/Lohbrügge das BG Klinikum Hamburg Boberg. Hier sind Kellerräume überflutet, der Betrieb ist aber nicht gefährdet. Im Dünenweg droht weiterhin ein Wohnhaus einzustürzen. Der Einsatz der Hilfskräfte im Einsatzgebiet wird sich über die gesamte Nacht hinziehen.

    

Fotos: Feuerwehr

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/82522/3940316

Hamburg Othmarschen, 27.3.2018, 12:55 Uhr, THLKWY, BAB A7 Fr. Süden, 4. Röhre Elbtunnel

Durch die Tunnelbetriebszentrale des Elbtunnels wurde am Dienstagmittag um 12:55 Uhr der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg ein Unfall auf der Autobahn A7 in der 4. Elbtunnelröhre in Fahrtrichtung Süden gemeldet. Hier war aus bislang ungeklärter Ursache bei fließendem Verkehr ein LKW- Sattelzug auf einen vorfahrenden LKW aufgefahren. Der LKW stieß danach gegen die Tunnelwand und wurde bei den beiden Aufpralls deformiert. Sofort wurde ein Gro0aufgebot für die spezielle technische Rettung aus Lastkraftwagen alarmiert, die Einsatzkräfte der neuen Feuer- und Rettungswache Otharschen waren nach sehr kurzer Zeit am Unfallort und übernahmen die erste Versorgung des in seinem Fahrerhaus eingeschlossenen, aber ansprechbaren LKW-Fahrers. Über eine spezielle LKW-Rettungsplattform wurde hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt, um den Fahrer aus seiner Zwangslage zu befreien. Notfallsanitäter der Feuerwehr Hamburg und ein Notarzt versorgten den Fahrer nach der Rettung aus dem Fahrzeug und beförderten ihn mit dem Verdacht auf Wirbelsäulentrauma in ein Krankenhaus. Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes war die 4. Röhre des Elbtunnels voll gesperrt.

Eingesetzte Kräfte: Elbtunnelfeuerwehr Nord und Süd, 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 1 Freiwillige Feuerwehr, 2 Führungsdienste (A- und B-Dienst), 1 Umweltdienst, 2 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, 1 Pressesprecher, insgesamt 46 Einsatzkräfte

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/82522/3902433

Hamburg, 16./17.03.2018, DRZF, Stadtgebiet Hamburg

Die aktuelle Wetterlage mit Böen bis zu 90 Km/h hat in Hamburg erneut zu einer größeren Anzahl von Sturmeinsätzen geführt. Innerhalb der letzten 24 Stunden (seit gestern 12.00 Uhr) wurden 120 Einsätze "Droht zu fallen" gezählt. Fast alle Drehleitern der Berufsfeuerwachen und über 20 Freiwillige Feuerwehren und das THW waren und sind derzeitig noch im Einsatz. Hervorzuheben aus der Vielzahl von Einsätzen sind dabei:

Mistralstraße: Droht zu fallen Dach, Dachfläche auf 3 x 18 m umgeklappt, wurde von der Höhenrettungsgruppe und Freiwilligen Feuerwehren mit Sandsäcken gesichert.

Kattjahren: Baum auf Gleis der U-Bahn, Bahn bis 12.45 Uhr gesperrt. Baum von Gleisen geschnitten. Caffamacherreihe: Droht zu fallen Lüftungsanlage aus 20 m Höhe, Einsatzdauert zu Zeit noch an. Hier soll die Höhenrettungsgruppe des THW eingesetzt werden.

Norderelbe Stromkilometer 615: Binnenschiff auf Grund gelaufen, droht gegen Brückenpfeiler gedrückt zu werden. Kräfte sind alarmiert.

Ferdinandstor: ICE Strecke, ICE nach Riss der Oberleitung zwischen Dammtor und Hauptbahnhof liegengeblieben. Strom Leitungen liegen auf dem Zug. Stromversorgung wurde abgeschaltet, Stromleitungen vor und hinter der Zug geerdet. Zug wurde danach komplett evakuiert. 143 Personen, darunter 8 Kinder, konnten den Zug unbeschadet verlassen. Der Weg zum Hauptbahnhof wurde dann zu Fuß oder mit bereitgestellten Autobussen fortgesetzt. Die Einsatzstelle wurde dem Notfallmanager der Bahn übergeben. Die Ursache des Leitungsbruchs bedarf der Ermittlung. Ein Baum oder ähnliches auf der Oberleitung konnte nicht festgestellt werden.

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/82522/3893836

Hamburg Lokstedt, THLKWY, 06.02.2018, 08:13 Uhr, Hagendeel

Am Dienstagvormittag wurde der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 gemeldet, dass ein 40 Tonnen schwerer LKW in eine Baugrube im Hagendeel im Hamburger Stadtteil Lokstedt gerutscht und der Fahrer des LKW eingeklemmt sei. Durch die Rettungsleitstelle wurden sofort Einsatzkräfte für die spezielle technische Rettung aus LKW zu der Unfallstelle alarmiert. Durch die ersten eintreffenden Kräfte der Feuer- und Rettungswache Stellingen wurde nach einer ersten Erkundung die technische Rettung des Fahrers aus seiner Zwangslage des auf der Seite liegenden LKW eingeleitet. Dieser konnte unverletzt befreit und dem Rettungsdienst zur Betreuung übergeben werden. Der Fahrer musste nicht in ein Krankenhaus befördert werden. Zunächst bestand der Verdacht, dass eine Gasleitung durch den LKW-Unfall beschädigt worden sei, weshalb der Gasversorger an die Einsatzstelle beordert wurde. Durch den Versorger wurde die Leitung unterhalb des LKW vom Netz getrennt und drucklos gemacht. Wodurch der Unfall verursacht wurde, ist jetzt Gegenstand der polizeilichen Ermittlung. Die Bergung des LKW wird durch eine Fachfirma durch den Besitzer des Fahrzeugs beauftragt. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt eineinhalb Stunden.

Eingesetzte Kräfte: 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 1 Freiwillige Feuerwehr für spezielle technische Hilfe, 1 Führungsdienst (B-Dienst), 1 Gerätewagen Rüst 2, 1 Feuerwehrkran, 1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Kran, 1 Pressesprecher, insgesamt 29 Einsatzkräfte

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/82522/3860210

Am 28.05.2015 war der Technische Zug der FF Eppendorf mit div. Trupps knapp acht Stunden bei einem ausgedehnten Dachstuhlbrand (4. Alarm) im Stadtteil St. Pauli gebunden. Es brannte das Dachgeschoss eines fünfgeschossigen Wohnhauses auf einer Grundfläche von ca. 300m² in ganzer Ausdehnung. Die FF Eppendorf war über mehrere Stunden ab dem späten Vormittag mit insgesamt 14 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen samt Lichtmastanhänger an der Einsatzstelle um mit zehn Atemschutzgeräteträgern Dachhautöffnungen zur taktischen Ventilation mittels Rettungssägen durchzuführen.

 
TZ Eppendorf bei einer Dachhautöffnung mittels Rettungssäge
 

 

In der 49. KW und 50. KW gab es 2 Großbrände bei denen der TZ der FF EPPD massiv gefordert war. Insgesamt war die Wehr mit Ihren Teileinheiten an beiden Einsatzstellen insgesamt über 17,5 Std. im Einsatz. Das Personal wurde intern abgelöst.

 Bild mit freundlicher Genehmigung von M. Arning (Blickpunkt Hamburg)
 

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning
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