Hamburg, 16./17.03.2018, DRZF, Stadtgebiet Hamburg

Die aktuelle Wetterlage mit Böen bis zu 90 Km/h hat in Hamburg erneut zu einer größeren Anzahl von Sturmeinsätzen geführt. Innerhalb der letzten 24 Stunden (seit gestern 12.00 Uhr) wurden 120 Einsätze "Droht zu fallen" gezählt. Fast alle Drehleitern der Berufsfeuerwachen und über 20 Freiwillige Feuerwehren und das THW waren und sind derzeitig noch im Einsatz. Hervorzuheben aus der Vielzahl von Einsätzen sind dabei:

Mistralstraße: Droht zu fallen Dach, Dachfläche auf 3 x 18 m umgeklappt, wurde von der Höhenrettungsgruppe und Freiwilligen Feuerwehren mit Sandsäcken gesichert.

Kattjahren: Baum auf Gleis der U-Bahn, Bahn bis 12.45 Uhr gesperrt. Baum von Gleisen geschnitten. Caffamacherreihe: Droht zu fallen Lüftungsanlage aus 20 m Höhe, Einsatzdauert zu Zeit noch an. Hier soll die Höhenrettungsgruppe des THW eingesetzt werden.

Norderelbe Stromkilometer 615: Binnenschiff auf Grund gelaufen, droht gegen Brückenpfeiler gedrückt zu werden. Kräfte sind alarmiert.

Ferdinandstor: ICE Strecke, ICE nach Riss der Oberleitung zwischen Dammtor und Hauptbahnhof liegengeblieben. Strom Leitungen liegen auf dem Zug. Stromversorgung wurde abgeschaltet, Stromleitungen vor und hinter der Zug geerdet. Zug wurde danach komplett evakuiert. 143 Personen, darunter 8 Kinder, konnten den Zug unbeschadet verlassen. Der Weg zum Hauptbahnhof wurde dann zu Fuß oder mit bereitgestellten Autobussen fortgesetzt. Die Einsatzstelle wurde dem Notfallmanager der Bahn übergeben. Die Ursache des Leitungsbruchs bedarf der Ermittlung. Ein Baum oder ähnliches auf der Oberleitung konnte nicht festgestellt werden.

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/82522/3893836

Hamburg Lokstedt, THLKWY, 06.02.2018, 08:13 Uhr, Hagendeel

Am Dienstagvormittag wurde der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 gemeldet, dass ein 40 Tonnen schwerer LKW in eine Baugrube im Hagendeel im Hamburger Stadtteil Lokstedt gerutscht und der Fahrer des LKW eingeklemmt sei. Durch die Rettungsleitstelle wurden sofort Einsatzkräfte für die spezielle technische Rettung aus LKW zu der Unfallstelle alarmiert. Durch die ersten eintreffenden Kräfte der Feuer- und Rettungswache Stellingen wurde nach einer ersten Erkundung die technische Rettung des Fahrers aus seiner Zwangslage des auf der Seite liegenden LKW eingeleitet. Dieser konnte unverletzt befreit und dem Rettungsdienst zur Betreuung übergeben werden. Der Fahrer musste nicht in ein Krankenhaus befördert werden. Zunächst bestand der Verdacht, dass eine Gasleitung durch den LKW-Unfall beschädigt worden sei, weshalb der Gasversorger an die Einsatzstelle beordert wurde. Durch den Versorger wurde die Leitung unterhalb des LKW vom Netz getrennt und drucklos gemacht. Wodurch der Unfall verursacht wurde, ist jetzt Gegenstand der polizeilichen Ermittlung. Die Bergung des LKW wird durch eine Fachfirma durch den Besitzer des Fahrzeugs beauftragt. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt eineinhalb Stunden.

Eingesetzte Kräfte: 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 1 Freiwillige Feuerwehr für spezielle technische Hilfe, 1 Führungsdienst (B-Dienst), 1 Gerätewagen Rüst 2, 1 Feuerwehrkran, 1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Kran, 1 Pressesprecher, insgesamt 29 Einsatzkräfte

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/82522/3860210

Am 28.05.2015 war der Technische Zug der FF Eppendorf mit div. Trupps knapp acht Stunden bei einem ausgedehnten Dachstuhlbrand (4. Alarm) im Stadtteil St. Pauli gebunden. Es brannte das Dachgeschoss eines fünfgeschossigen Wohnhauses auf einer Grundfläche von ca. 300m² in ganzer Ausdehnung. Die FF Eppendorf war über mehrere Stunden ab dem späten Vormittag mit insgesamt 14 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen samt Lichtmastanhänger an der Einsatzstelle um mit zehn Atemschutzgeräteträgern Dachhautöffnungen zur taktischen Ventilation mittels Rettungssägen durchzuführen.

 
TZ Eppendorf bei einer Dachhautöffnung mittels Rettungssäge
 

 

In der 49. KW und 50. KW gab es 2 Großbrände bei denen der TZ der FF EPPD massiv gefordert war. Insgesamt war die Wehr mit Ihren Teileinheiten an beiden Einsatzstellen insgesamt über 17,5 Std. im Einsatz. Das Personal wurde intern abgelöst.

 Bild mit freundlicher Genehmigung von M. Arning (Blickpunkt Hamburg)
 

In den späten Nachmittagsstunden am Dienstag des 05.05.2015 erreichte Sturmtief „Zoran“ als kurzes aber heftiges Extremwetterereignis die Hansestadt Hamburg. Neben lokalem Starkregen mit bis zu 30 l/m² erreichten die Windspitzen in schweren Sturmböen Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h (>10 Bft.). Der Technische Zug der FF Eppendorf wurde in der Folge aufgrund der speziellen technischen Ausstattung der FF TH samt entsprechendem fachlichem Know-How mehrfach für Baumfäll- und Sicherungsmaßnahmen mit ihrem speziellen technischen Gerät und Fachkräften zur Beratung in verschiedene Stadtteile nachgefordert. Die Einsatzstellen wurden als gesamter Zug oder in Teileinheiten abgearbeitet. Insgesamt fielen 13 Einsätze an.

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Bilder mit freundlicher Genehmigung der Presse
 

In den Mittagstunden am Freitag des 09.01.2015 erreichte Sturmtief „Elon“ die Hansestadt Hamburg. Die Windspitzen erreichten in schweren Sturmböen Windgeschwindigkeiten um 100km/h (10 Bft.). Gegen Mittag wurde durch die Leitstelle der Feuerwehr Hamburg der Betriebszustand Ausnahme ausgerufen. Der Technische Zug der FF Eppendorf musste in der Folge an den Tagen 09.01, 10.01. und 11.01.2015 zu insgesamt 17 wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Ab dem frühen Nachmittag am Freitag, den 09.01.2015 waren alle drei Fahrzeuge der Wehr mit insgesamt 18 Einsatzkräften besetzt und konnten für entsprechende Technische Hilfeleistungen eingesetzt werden. Schwerpunkt der Einsätze stellten umgestürzte Bäume bzw. zu fallende Dachteile, dar. Es wurden durch unsere Baumfäll-Fachkräfte Fachberatungen durchgeführt und spezielles technisches Gerät wie leistungsstarke Motorkettensägen mit 70cm langer Sägeschiene, 3,2t-Greifzug mit Umlenkrolle oder Stahlseile mit 50m Seillänge bzw. Seilwinden eingesetzt. Insgesamt wurden am 09.01.2015 durch den Technischen Zug Eppendorf 12 Einsätze im Zugverband oder in Teileinheiten abgearbeitet! 

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Bild mit freundlicher Genehmigung der Presse

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning
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