Hamburg-Altona, Feuer im Keller, 20.01.2020

Am vergangenen Montagabend wurde die FF Eppendorf zur technischen Unterstützung bei der taktischen Ventilation der anwesenden Einsatzkräfte zu einem Kellerbrand einhergehend mit einer starken Rauchentwicklung in einem grösseren Wohnkomplex in den Stadtteil Altona nachgefordert. Zuvor war von der Einsatzstelle durch den Einsatzleiter "Feuer 3. Alarm" ausgelöst worden.

Unsere Aufgabe bestand vor Ort darin die Entrauchung durch mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz die Be- und Entlüftung des besonders weitläufigen und verwinkelten Kellergeschosses, mittels eines speziellen Be- und Entlüftungsgeräten mit einem dazugehörigen flexiblen Schlauchsystem vorzunehmen.

Das bei der FF Eppendorf vorgehaltende Belüftungsgerät ist explosionsgeschützt und verfügt über modulares Schlauchsystem. Diese eignet sich zusammengekoppelt aufgrund seiner enormen Distanzlänge an diversen sog. antistatischen Saug- und Drucklutten für eine hohe Eindringtiefe bei Be- und Entlütungsmassnahmen in Gebäuden oder anderen Bauwerken. Je nach Lage, örtlicher Gegebenheit der Gebäudestruktur und weiterer Faktoren können bis zu einer Länge von ca. 90m entweder z.B. Rauchgase oder ä. gezielt abgesaugt oder Frischluft in einen Raum eingebracht werden. Das System wird elektrisch über unseren Lichtmast- und Generatorenanhänger betrieben.

Wir waren mit 16 Eppendorfer Einsatzkräften und allen Fahrzeugen samt LIMA an der Einsatzstelle. Letzterer wurde parallel auch zur großflächigen Ausleuchtung des Bereitstellungsraumes eingesetzt. 

Schlussendlich waren wir samt nachfolgender Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten am Feuerwehrhaus, ehrenamtlich insgesamt knapp 6 Stunden bis in die Nacht aktiv.

  

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sebastian Peters, Blaulicht News.

Hamburg-Langenhorn, Feuer, 15.01.2020

Am vergangenen Mittwochabend unmittelbar nach Ende unseres Ausbildungsdienstes wurde die FF Eppendorf zur Unterstützung der anwesenden Einsatzkräfte zu einem Brand (Feuer 2. Alarm) eines eingeschossigen Wohngebäudes nachalarmiert.

Unsere Aufgabe bestand darin mittels 2 Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz Teile der Dachkonstruktion eines Flachdaches mittels spezieller Motorkettensägen und Trennschleifern zu öffnen, um an Glut- und Wärmenester zu gelangen und einen angemessenen Rauch- und Wärmeabzug zu gewährleisten.

Wir waren mit 19 Eppendorfer Einsatzkräften und allen Fahrzeugen samt LIMA an der Einsatzstelle. Im Nachgang des Brandeinsatzes haben wir beginnend an der Einsatzstelle mehrere Hygienemaßnahmen für die eingesetzten Einsatzkräfte durchgeführt. Im weiteren Verlauf haben u.a. mehrere Kameraden, welche unter Atemschutz eingesetzt waren an der FW Alsterdorf geduscht. 

Schlussendlich waren wir samt nachfolgender Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten von verschmutztem Einsatzgerät am Feuerwehrhaus, ehrenamtlich insgesamt knapp über 4 Stunden bis in die Nacht aktiv.

  

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning.

Was ist zu beachten, wenn es zu einem Einsatzszenario wie LKW-Brand oder schwerem LKW-Unfall auf der Bundesautobahn kommt? Aufgrund einer baulich bedingten Vollsperrung konnten die Einsatzkräfte am heutigen Tage im Rahmen einer fachspezifischen Begehung das Tunnelbauwerk Schnelsen unter fachlicher Führung angeschauen werden. 

Heute war der Technische Zug der FF Eppendorf zusammen mit weiteren Wehren aus dem Bereich zu Schulungszwecken zu Gast. Wir haben hier unter anderem die Fluchtwege, die technischen Einrichtungen und besondere Aufstellflächen, sowie Durch- und Anfahrtwege kennengelernt.

  

Hamburg-Eilbek, Verpuffung, 30.10.2019

Am Mittwoch ereignete sich in einem zweigeschossigen Gebäude eine starke Verpuffung. Hierdurch wurden Teile des Mauerwerkes in der Form beschädigt, sodass nach intensiver Erkundung eine deutliche Rissbildung an mehreren Stellen festzustellen war.

Daraufhin wurde von den vor Ort befindlichen Einsatzkräften der Feuer- u. Rettungswache Barmbek der Technische Zug der FF Eppendorf samt einem Statiker nachgefordert. Unsere Aufgabe bestand darin, die teilweise angewölbte Mauer zu sichern und entsprechend abzustützen. Hierzu wurde der Abrollbehälter Rüstholz der Technik- und Umweltschutzwache F32 nachalarmiert und durch den Technischen Zug vor Ort ein lokaler Technikpool für längere Einsatzdauer eingerichtet.

Nach entsprechender fortlaufender Risskontrolle und etwaiger intensiver Aufmassarbeiten, wurde nach Eintreffen des AB-Rüstholz ein Holzzuschnittplatz eingerichtet. Im weiteren Verlauf wurden nach Begutachtung durch einen Statiker zeit- & personalintensiv nacheinander durch den Technischen Zug Eppendorf insgesamt drei Abstützkonstruktionen zwecks Sicherungsmassnahmen verbaut. Neben zwei sogenannten Stützböcken, wurde ein Unterzug gesetzt. Insgesamt waren wir mit 18 Fachkräften vor Ort. Inklusive Nachrüstzeit und Reinigungsmassnahmen betrug die Einsatzdauer knapp 6 Stunden.

      

      

Bilder mit freundlicher Genehmigung von FFH.

 

Hamburg-Eimsbüttel, Baum umgestürzt, 17.10.2019

Am Donnerstag, 17.10.2019 wurden wir erneut ungefähr fünf Stunden im Einsatz gefordert. Ein massiver Baum mit einer Länge von ca. 25m Länge und einem Stammumfang von ca. 1,30m war im Stadtteil Eimsbüttel auf mehrere parkende PKW gestürzt und hatte diese beschädigt. 

Die erstalarmierten Berufsfeuerwehrkräfte vor Ort forderten den Technischen Zug der FF Eppendorf mit leistungsstarken Kettensägen mit langer Schienenlänge zum Zersägen der großen Stammteile nach. Die größte Herausforderung bestand darin die Stammteile danach anzuheben. Wir wurden dabei durch ein nachgefordertes Wechselladerfahrzeug der Technik- und Umweltwache unterstützt.

      

Bilder mit freundlicher Genehmigung von FFH.

Hamburg-Schnelsen, Kampfmittelfund, 16.10.2019

Am Mittwochabend wurden wir zur Ausleuchtung einer Einsatzstelle alarmiert. Ein 500kg-schwerer Blindgänger war auf einer Wiese entdeckt worden. Im Verlaufe des Einsatzes wurde der Luftraum, sowie ein Teil der Autobahn 7 gesperrt. Die Bombe konnte erfolgreich entschärft werden. Einsatzdauer ca. sieben Stunden.

      

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Bodo Marks und Werner Pfeifer.

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning