Am Mittwoch, den 12.05.2021 war der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf bei einem ausgedehnten Dachstuhlbrand (Feuer 5. Alarm) im Stadtteil Eimsbüttel gebunden. Es brannte der gesamte Dachstuhl eines sechsgeschossigen Altbaus.


Wir waren über mehrere Stunden ab den Mittagsstunden mit insgesamt 18 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen samt Lichtmastanhänger an der Einsatzstelle um zusammen mit der SEG-Höhenrettung der FuRW23 aus Barmbek, dem Kran samt TMF53 der Technik- & Umweltschutzwache umfangreiche Sicherungsmaßnahmen im Dachgeschoss und am Giebel durchzuführen.

Es galt u.a. eine Giebelwand von der Abmessung ca. 3,5 x 5m nach Rücksprache mit dem anwesenden Statiker mittels Kanthölzern und Rüstholz zu sichern. Es bestand die Gefahr, dass diese aufgrund der Brandintensität einzustürzen drohte. Die Giebelwand wurde durch die Fensteröffnungen und formschlüssiger Bauweise angeschlagen und verschraubt. Hierbei kamen der Druckluftnagler, die Motorkettensäge, Gewindestangen und diverse Gerüstverankerungen zum Einsatz. Unsere Einsatzkräfte waren dabei entsprechend gegen Absturz gesichert. Die Arbeiten gestalteten sich als personalintensiv.

Gegen kurz vor zehn morgens wurde das Feuer gemeldet. Es gab im Dachbereich des Brandobjektes eine starke Rauchentwicklung begleitet von einem teilweise starken Flammenschlag. Es wurde eine massive Brandbekämpfung im kombinierten Innen- und Außenangriff über mehrere Zugänge und Hubrettungsfahrzeuge über mehrere C-Rohre vorgetragen. Die Brandausbreitung wurde gestoppt. Intensive Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten über längere Zeit. Bereits an der Einsatzstelle begannen erste Hygienemaßnahmen für unsere Einsatzkräfte. Kurz vor zehn abends waren sämtliche Einsatzgeräte wieder uneingeschränkt einsatzbereit.
 
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Waldeck Fotografie
 
 
 
 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning