Der LIMA/GA erreicht bei voll ausgefahrenem Teleskopmast eine Höhe von 9 m ab Erdboden und ist abgestützt bis Windstärke 11 Bft. einsetzbar. Die gesamte Aufnahmebrücke der 6 Scheinwerfer (2x Halogenflutlichtbreitstrahler mit je 1500W, 4x Halogenmetalldampflampen je 1000W) ist um 350° horizontal und 180° vertikal schwenkbar, wovon zwei Brücken unabhängig voneinander nochmals um 90° nach außen drehbar sind. Dadurch ist es möglich z.B. große Flächen am Boden sowie eine Hochhausfassade gleichzeitig auszuleuchten.

An der Technik- und Umweltwache (F32) wurden 2009 mit dem Feuerwehrkran Liebherr LTM 1060/2 drei Versuche gemacht:
1.) Wie ist eine optimale Ausleuchtung in der Fläche durch den LIMA/GA an Einsatzstellen mit Kranbetrieb bei ausreichender Fläche umzusetzen?
2.) Wie ist eine optimale Ausleuchtung durch den LIMA/GA an Einsatzstellen mit Kranbetrieb bei begrenzter Fläche unter Berücksichtigung der Aufstellfläche des FWK umzusetzen?
3.) Wie ist eine optimale Luftverlastung bzw. Kranfähigkeit mittels welcher eigenen Anschlagmittel für den LIMA/GA innerhalb kürzester Zeit für eine Sonderlage umzusetzen?
 
Ergebnisse:
1.) Eine optimale und großflächige Ausleuchtung mit einer Tiefenwirkung von 30 Lux Lichtleistung kann ohne Verlust auf einer Fläche von ca. 40x40m abgegeben werden. Für den Kranbetrieb bei Dunkelheit entsteht ein blendfreies Arbeitslicht. Je höher die Lichtpunkthöhe, desto geringer die Schattenzone und größer die Ausleuchtungsbreite.
2.) Eine optimale Ausleuchtung ist sowohl im Nah- als auch Fernbereich möglich.
3.) Eine Kranfähigkeit durch den FWK ist technisch gemäß AVS Aggregatebau in kürzester Zeit mit eigenen Anschlagmitteln realisierbar. Es ist möglich den LIMA/GA auf eine andere Ebene (z.B. Parkdeck, Schiffsdeck, Schwimmponton) zu heben, wo keine natürliche oder bauliche Zuwegung vorhanden ist, um dort zur Energieversorgung oder Ausleuchtung eingesetzt zu werden.

 

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning