Für bestimmten spezielle technische Einsatzlagen, wie bei Gebäude-, Wand- oder Deckeneinstürzen ist das sogenannte „breaking & breaching“ erforderlich. Letzteres bezeichnet das technische Eindringen in Gesteins- bzw. bauliche Strukturen.

Beim Technischen Zug werden für diese Sonderlagen u.a. elektrische Bohr-, Schlag- und Abbruchhämmer, aber auch Trennschleifer mit Spezialtrennscheiben für den Naß- und Trockenschnitt in Beton vorgehalten.

Die Bohr- und Schlaghämmer haben zwei verschiedene einsatztaktische Funktionen:

Mit der „Schlagfunktion“ können u.a.
- Wand- und Mauerdurchbrüche durchgeführt werden,
- Trümmer aus Natur- und Kunststeinen, wie Mauerwerk oder Beton zerkleinert werden.

Hierfür stehen sog. Flach-, Spitz- und Hohlmeißel bzw. Kanalmeißel in verschiedenen Stärken und Längen bis 550mm Länge zur Verfügung.

Mit der „Bohrfunktion“ können z.B. Bohrlöcher für
- den Einsatz von Spaltwerkzeugen für die Öffnung in Wänden zur technischen Rettung von Personen geschaffen werden,
- die Zuführung von Frischluft nach Wand- oder Gebäudeeinstürzen (z.B. bei versperrten Räumen),
- Öffnungen von Endoskop- oder Snake-Eye-Kameras zur Erkundung,
- die Brandbekämpfung bei Schwelbränden in Wänden, zum Einbringen von geeignetem Löschmittel oder Netzmittel über wasserführende Armaturen,
- den Einsatz von Löschnägeln, wie z.B. bei Dehnungsfugenbränden,
- die Schaffung von Verankerungsmöglichkeiten in Mauerwerk und Beton dienen.

Hierfür stehen Bohrer in verschiedenen Stärken und Längen zu Verfügung, darunter sog. Hammerbohrer und Spiral- bzw. Wendelbohrer mit Eindringtiefen bis zu 800m.

Die Abbruchhämmer sind hingegen speziell für Deckendurchbrüche geeignet.

      

      

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning