Hamburg-Eimsbüttel, Verschüttet, 18.03.2020

Am frühen Mittwochnachmittag wurde die FF Eppendorf mit dem gesamten Technischen Zug erneut mit diversen weiteren Einsatzkräften zu einer verschütteten Person alarmiert. Gemeldet war ein Tiefbauunfall im Stadtteil Eimsbüttel. Ein Arbeiter war nach Aufgrabungsarbeiten in ca. 3m Tiefe direkt an der Hauswand bis zum Hals verschüttet. Die Einsatzstelle befand sich in einem Hinterhof und war nicht mittels DLK oder Saugwagen zu erreichen. Wir waren mit 16 Einsatzkräften vor Ort, um personal- und materialintensiv eine Abstützung des Grabenverbaus, Ausgrabungen auf engstem Raum und weitere Sicherungsmaßnahmen gegen Abrutschen und Nachsacken, u.a. mittels Bodenplatten, Pallhölzern, Windenstützen und sog. Grabentafeln durchzuführen.

Zudem wurden zwei hydraulische Rettungsgeräte eingesetzt und ein Rollgliss über eine 3-tlg. Steckleiter mit Rettungswindel als Redundanz für eine technische Rettung vorbereitet. Nach ca. 2 Std. intensiver Rettungsarbeiten und Ausgrabungen mit Klappspaten auf engstem Raum, konnte der Arbeiter durch die anwesenden Einsatzkräfte gerettet und an den Notarzt des RTH Christ. 29 übergeben werden. Insgesamt waren wir inkl. Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft rund 4 Std. im Einsatz.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Marco Zitzow, Michael Arning, Sebastian Peters

Pressebericht der Feuerwehr Hamburg: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/4550468

Hamburg-St. Pauli, Einsturz, 17.03.2020

Am Dienstagnachmittag wurde der TZ Eppendorf mit diversen weiteren Einsatzkräften in den Stadtteil St. Pauli alarmiert, ein Baugerüst und Teile der Fassade eines Neubaus waren eingestürzt und hatte 2 Arbeiter unter sich begraben. Wir waren mit einer Stärke von 18 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen samt Anhänger knapp 3 Std. vor Ort personal- und zeitintensiv im Einsatz.

Zum Teil waren wir unter Lebensgefahr bei der Menschenrettung und Bergung eingesetzt, hier mussten u.a mit hydraulischem Rettungsgerät Trümmer weg gespreizt werden und mittels Trennschleifer unter schwerem Atemschutz eine Versorgungsöffnung für den Rettungsdienst durch 5-fach Sicherheitsverglasung geschaffen werden. Eine Person konnte lebend gerettet werden. Bereits an der Einsatzstelle wurde vor dem Abrücken eine konsequente Hygieneprävention umgesetzt.

Nach Rückkehr am FWH mussten wir noch weitere umfangreiche Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten durchführen. Insgesamt waren wir rund 5 Std. im Einsatz. 

      

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Marco Zitzow, Michael Arning.

Pressebericht der Feuerwehr Hamburg: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/4550468

Hamburg-Dulsberg, LKW-Unfall, 09.03.2020

Am frühen Montagnachmittag wurde der Technische Zug der FF Eppendorf mit diversen weiteren Einsatzkräften in den Stadtteil Dulsberg alarmiert, ein Sattelzug sollte verunfallt und der Fahrer eingeklemmt sein. Die Einsatzkräfte der FuRW23 aus Barmbek waren schnell vor Ort und konnten Entwarnung geben. Somit waren wir dort nicht mehr erforderlich.

Hamburg-Niendorf, Baum, 13.03.2020

Am Freitag gegen kurz nach 16:00 Uhr wurde die FF Eppendorf mit Kettensägen und Anschlagmitteln in den Stadtteil Niendorf alarmiert. Die anwesenden Einsatzkräfte samt Zugführer von der FuRW15 aus Stellingen hatten uns wegen zwei Fichten in schwieriger Lage nachgefordert. Eine ca. 12m hohe Fichte war in eine zweite ca. 18m hohe Fichte gefallen und beide Bäume drohten auf ein Einzelhaus, parkende PKW und auf den Fußweg zu stürzen. 

Der Wurzelteller bei dem größeren Baum war bereits frei. Zusammen mit der nachgeforderten DLK der FuRW Stellingen konnte der dieser mittels Kettensäge entastet und partiell nach unten abgetragen werden. Die Gefahr konnte behoben werden. Die Sägemaßnahmen dauerten ca. eineinhalb Stunden. Gegen kurz nach 19:00 Uhr war die Wehr wieder vollständig einsatzbereit.

    

Bilder mit freundlicher Genehmigung von T. Knoop und FFH.

Hamburg-Steilshoop, Baum droht zu fallen, 02.03.2020

Die FF Bramfeld war bereits vor Ort und hatte aufgrund der schwierigen Lage des Baumes die FF Eppendorf mit Seilwinden und Anschlagmitteln zu Sicherungszwecken nachgefordert. Es handelte sich um einen ca. 25m hohen Ahorn mit einem Stammdurchmesser von ca. 60cm in Schräglage auf einem Vereinshaus. Es bestand die Gefahr des unkontrollierten Umstürzens auf den Wanderweg. 

Vor Ort wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt und ausgeleuchtet. Danach wurde der Baum angeschlagen und über die Seilwinde des GKW1 im direkten Zug gesichert. Durch die schwierigen örtlichen Gegebenheiten und Aufstellflächen musste die Seilführung umgelenkt werden. Dafür wurde eine 6,4t-Umlenkrolle samt 6t-Bandschlinge eingesetzt. Danach musste der Baum entgegen seiner Kipprichtung umgezogen werden. Im Anschluss dieser erfolgreichen Maßnahme wurde dieser von zwei Kettensägen zersägt. Weitere Gefährdungen und Schäden konnten erfolgreich verhindert werden. Insgesamt waren wir ehrenamtlich über drei Stunden im Einsatz.

      

Bilder mit freundlicher Genehmigung von FFH.

Hamburg-Osdorf, Unterstützung, 28.02.2020

Kurz nach Mitternacht wurde der Technische Zug der FF Eppendorf inklusive unseres Lichtmast- und Generatorenanhängers (LIMA/GA 28) in den Stadtteil Osdorf alarmiert. Der vor Ort befindliche Einsatzleiter hatte die Einheit zur Energieversorgung und großflächigen Ausleuchtung nachgefordert.

Der LIMA/GA verblieb nach Einweisung und Betankung dort vor Ort. Unsere Einsatzkräfte waren am frühen Morgen gegen 04:00 Uhr erst wieder zurück im FWH. In den Folgetagen verblieb der LIMA insgesamt rund 88 Std. im annähernden Dauerbetrieb vor Ort. Die FF Eppendorf war mit dem GKW inklusive unserer Elektrofachkräfte dazu mehrfach vor Ort, um zum Einen die tägliche Nachbetankung zu organisieren und zum Anderen eine technische Überprüfung durchzuführen. Nach insgesamt 4 Tagen waren die Maßnahmen für uns beendet. Wir wünschen den Kollegen der FuRW14 alles Gute!

Der Einsatz hat wieder einmal gezeigt wie wichtig es ist Fachkräfte in den verschiedensten technischen Berufszweigen in der Einsatzabteilung der FF Eppendorf zu haben.

Mehr Infos: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/4533889

 

Hamburg-Fuhlsbüttel, Feuer, 26.02.2020

Am Mittwochvormittag wurde die FF Eppendorf mit 2 Fahrzeugen zur Unterstützung mit Atemschutzgeräteträgern zu einem längeren Brandeinsatz FEU2 (Feuer 2. Alarm) in den Stadtteil Fuhlsbüttel alarmiert. Die Löschzüge der Wachen Alsterdorf und Barmbek, sowie die FF Fuhlsbüttel und FF Sasel waren bereits vor Ort.

Es brannte in einem Einzelhaus, einhergehend mit einer sehr starken Rauchentwicklung, abschnittsweise nahezu anhaltender Windstille. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der im Wohnhaus gelagerten Gegenstände als sehr personal- und zeitintensiv. Im weiteren Verlauf wurde daher diverse weitere Einheiten nachalarmiert und FEU3 (Feuer 3. Alarm), um insbesondere mit Atemschutzgeräteträgen bei den Löscharbeiten zu unterstützen. Es wurden durch die anwesenden Einsatzkräfte zeitgleich bis zu 5 C-Rohre im kombinierten Innen – und Außenangriff vorgenommen, auch eine Drehleiter wurde eingesetzt.

Wir waren seitens der FF Eppendorf über mehrere Stunden ab dem Vormittag mit insgesamt 16 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen an der Einsatzstelle um mit bis zu 10 Atemschutzgeräteträgern bei der Brandbekämpfung und dem Beräumen zu unterstützen.

Der Erfolg stellte sich schließlich ein, die weitere Brandausbreitung wurde gestoppt. Es wurden aufgrund des intensiven Bedarfes an Atemschutzgeräten sukzessive 3 AB Atemschutz eingesetzt und diverse Pressluftatmer verbraucht.

Intensive Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten über längere Zeit an. Vor Ort befindliche Einheiten wurden fortlaufend durch „frische“ Einsatzkräfte abgelöst. 

Unmittelbar an der Einsatzstelle begannen bereits erste Hygienemaßnahmen für unsere Einsatzkräfte. So mussten Schutzanzüge abgelegt und eingetütet werden, Geräte gereinigt und gewechselt werden. Im weiteren Verlauf sind alle unsere eingesetzten Atemschutzgeräteträger zusammen mit diversen weiteren Einsatzkräften zum Duschen an die Feuer- und Rettungswache Alsterdorf gefahren. Am frühen Abend war es dann endlich geschafft, sämtliche weiteren Einsatzgeräte waren wieder gereinigt und instandgesetzt, und die FF Eppendorf war wieder uneingeschränkt einsatzbereit.

      

Bilder mit freundlicher Genehmigung von FFH.

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning