In den Abendstunden am Freitag den 22.10.21 wurde der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf nach einzelnen Sturmböen in den Stadtteil Rahlstedt alarmiert.
Einsatzkräfte der FuRW 21 aus Wandsbek waren bereits vor Ort und hatten die FF Eppendorf mit Anschlagmitteln zu Sicherungszwecken nachgefordert. Es handelte sich um einen ca. 18m hohen doppelstämmigen Silberpappel mit einem Stammdurchmesser von ungefähr 85cm. In 1m Höhe war eine ca. 12m lange Stammhälfte mit einem Durchmesser von über 50cm angebrochen und auf ein daneben stehendes dreigeschossiges Wohnhaus gefallen, welches sich in 2. Reihe zur Straße befand. Eine Zuwegung für Hubrettungsfahrzeuge, Kran oder Seilwinden war vor Ort nicht gegeben. Aufgrund der Gefahr des unkontrollierten Abrutschenswurden zügig eine zweifache Sicherung über Greifzüge umgesetzt.

Vor Ort musste zunächst vor Beginn der Sägearbeiten zum Einen eine Sicherung mittels Mehrzweckzug und Umlenkrolle im direkten Zug als Hebel über einen benachbarten Baum vorgenommen werden, zum Anderen wurde über einen weiteren Mehrzweckzug im direkten Zug die betroffene Stammhälfteseitlich angeschlagen. Danach wurde durch den synchronen Einsatz von den beiden Mehrzweckzügen angezogen und mittels des zweiten Greifzuges verschwenkt. Die Gefahr wurde beseitigt. Restarbeiten mittels Kettensäge wurden durchgeführt. Nach Rückkehr folgten am Feuerwehrhaus noch Reinigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen der Sägen und eingesetzten Geräte.

Insgesamt waren wir ehrenamtlich über 5,5 Std. im Einsatz.

Bild mit freundlicher Genehmigung von FPH

 

Am Samstag, den 16.10.2021 war der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf bei einem komplizierten Feuer im Dachbereich (2. Alarm) im Stadtteil Farmsen-Berne gebunden.
Gegen kurz nach 8 Uhr morgens wurde das Feuer gemeldet.
Es brannte im Dachbereich eines 15-gechossigen Hochhauses, dazu gab es eine starke Rauchentwicklung.
Die FF Eppendorf wurde am späten Vormittag vom Einsatzführungsdienst Ost nachgefordert,
um mit mehreren Trennschleifern den Zugang zu mehreren FH-Türen im verqualmten Dachgeschoss zu ermöglichen.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden wir auf das Hochhausdach entsendet, um einen Rauchgas- und Wärmeabzug zu erkunden und vorzubereiten.
Nach diversen Temperaturmessungen mittels Wärmebildkamera wurde auf dem Flachdach des Hochhauses eine ca. 4m² große Dachhautöffnung durch mehrere Trupps des Technischen Zuges der FF Eppendorf unter Pressluftatmer mittels Motortrennschleifer und Rettungssäge geschaffen.
Unsere Einsatzkräfte waren dabei entsprechend gegen Absturz gesichert. Auch die Flachdachsicherung kam zum Einsatz.
Wir waren dazu insgesamt über mehrere Stunden ab den späten Vormittagsstunden mit insgesamt 14 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen samt LIMA an der Einsatzstelle.
Intensive Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten über längere Zeit. Bereits an der Einsatzstelle begannen erste Hygienemaßnahmen für unsere Einsatzkräfte.
Am Abend waren die Einsatzgeräte wieder gereinigt und instandgesetzt, und die Wehr wieder uneingeschränkt einsatzbereit.


Pressebericht der Feuerwehr Hamburg: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/5048092

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von FPH.

 

Am Mittwochvormittag, den 13.10.2021 wurde der gesamte TZ der FF Eppendorf mit diversen weiteren Einsatzkräften in den Stadtteil Lurup alarmiert, ein PKW war in einer Nebenstraße in eine Doppelhaushälfte gefahren.
 
Wir waren mit einer Stärke von 20 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen samt Anhänger personal- und zeitintensiv im Einsatz. Als erste Maßnahme waren wir bei der Bergung des PKW mittels maschineller Zugeinrichtung des GWR3 aus dem Gebäude eingesetzt. Hierzu mussten durch unsere Einsatzkräfte unter größter Vorsicht im Vorwege umfangreiche Trümmerteile im inneren Gebäudeteil beräumt werden.
 
Im Anschluss mussten Teile des Gebäudes nach Begutachtung durch einen Baustatiker abgestützt werden. Hierzu wurde Rüstholz durch den anwesenden AB-Holzrüstmaterial eingesetzt. In der Folge wurde eine technische Geräteablage und ein Holzzuschnittplatz eingerichtet. Danach wurden durch unsere Einsatzkräfte zweimal zwei Unterzüge in der Eintrittsstelle verbaut, sowie zusätzlich ein viergliedriges Schwelljoch, um eine entsprechende Abstützung in dem Bereich zu gewährleisten.
 
Nach Rückkehr am FWH mussten wir noch weitere umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durchführen. Insgesamt waren wir rund 6,5 Std. im Einsatz.
 
Pressebericht der Feuerwehr Hamburg: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/5045641
 

  

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Blaulicht-News.de, FPH.

Am Freitag, den 10.09.21 wurde die FF Eppendorf mit dem gesamten Technischen Zug zu insgesamt 3 Einsätzen alarmiert. Am späten Vormittag wurde die Einheit aufgrund eines Starkregenereignisses in den Stadtteil Sasel mit leistungsstarken Tauchpumpen bei Lenzarbeiten in einer Schule nachalarmiert. Vor Ort war die FF Volksdorf und der BERF Walddörfer. Wir konnten nach Erkundung der Einleitungspunkte zügig mit Tauchpumpen einen Keller der Abmaße von ca. 10x20m lenzen, welcher bis zu 60cm hoch unter Wasser stand. Des Weiteren kam es zu einem Folgeeinsatz im Stadtteil Bergstedt. Gegen 17:30 Uhr waren wir zurück am FWH und hatten unsere Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.


Knapp 2 Std. später dann erneut Alarm. Im Stadtteil Altona waren zuvor mehrere Teile der Fassade eines sechsgeschossigen Altbaus abgebrochen und abgestürzt. Der Einsatzführungsdienst West war hier vor Ort und hatte uns zusammen mit dem AB-Holzrüstmaterial nachgefordert. Wir waren mit 14 Einsatzkräften vor Ort um ein Notdach aus Rüstholz im Außenbereich des Hauseingangs als Sicherungsmaßnahme zu errichten. Vor Ort wurde je ein Holzzuschnittplatz und Technikpool für das Gerätemanagement eingerichtet. Danach wurde mit diversen Elektrogeräten als auch einem Druckluftnagler und Multifunktionsleitern ein provisorisches Vordach samt Untergestell aus Kanthölzern, Holzplatten und Bohlen erstellt. Nach ca. 2 Std. intensiver Holzarbeiten und unter einsetzendem Starkregen konnte die Einsatzstelle verlassen werden. Insgesamt waren wir inkl. Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft erneut mehr als 6 Std. im Einsatz.

  

 

Bilder: Michael Arning, FPH.

Am Samstag, den 04.09.2021 war eine Abordnung mit 16 Einsatzkräften zu Gast an der Technik- & Umweltschutzwache, um sich ausgewählte, spezielle, neue Einsatzmittel und Ausstattung anzuschauen. 

Da wir bereits aufgrund unserer Einsatzaufgabe und Struktur als Technischer Zug bei vielen Einsätzen wie Großbränden, Be- und Entlüftungen von Objekten, schweren LKW-Unfällen, Tiefbauunfällen, Zugunfällen, Einstürzen, Abstützeinsätzen oder größeren Lenzeinsätzen in der Vergangenheit häufig mit den Kräften der Technik & Umweltschutzwache gut zusammengearbeitet haben, war es mal wieder an der Zeit das Wissen aufzufrischen.

Neben einer intensiven Beschau des neuen AB-Holz-Rüstmaterial wurde auch kurz das gerade erst gelieferte Cobra Schneidlöschgerät angeschaut. Anschließend wurde der AB-Hafen gesichtet und als krönender Abschluss mit dem 60t-Kran (Liebherr LTM 1060/2) und dem LIMA/GA 28 der FF Eppendorf eine kleine Übungslage geprobt. 

Hierbei galt es auszutesten, mit welchen Mitteln das optimale Anschlagen und die Kranfähigkeit aus technischer Sicht für den LIMA/GA erfolgreich innerhalb kürzester Zeit, bei welchem Personalbedarf, umzusetzen sind.

Angenommen war die lagebedingte Erforderlichkeit das Kranen des LIMA/GA zwecks Energieversorgung oder großflächiger Ausleuchtung z.B. auf einer Höhenebene, wie ein Parkdeck, ein Schwimmponton oder Ähnliches. 

Eine Kranfähigkeit des LIMA/GA ist praktisch und technisch gemäß der Herstellerangaben innerhalb kürzester Zeit realisierbar. Neben den entsprechenden erforderlichen geschweiften Schäkeln in Omega-Form samt textilen Hebebändern wurden Anschlagketten vom Kran 32 eingesetzt. Unter Optimalbedingungen kann der Kran aktuell eine Hubhöhe von bis zu 36 m gewährleisten.

Abschließend möchten wir uns bei den Kollegen der diensthabenden 2. Wachabteilung für die sehr konstruktive und praktische Zusammenarbeit bedanken!

  

 

Am Donnerstagvormittag des 19.08.2021 wurde die FF Eppendorf mit dem Technischen Zug und diversen weiteren Einsatzkräften zu einer verschütteten Person auf eine Baustelle in den Stadtteil Wandsbek alarmiert. Ein Arbeiter war nach Aufgrabungsarbeiten in einem Bauschacht bis zu den Beinen verschüttet. Wir waren mit 14 Einsatzkräften unterwegs, um entsprechende Maßnahmen der technischen Rettung vorzunehmen. Die Person konnte durch zuerst eingetroffene Einsatzkräfte der FuRW 21 aus Wandsbek und den anwesenden Arbeitskolleg*innen  zügig gerettet werden. Somit konnten alle weiteren Spezialfahrzeuge und auch der Technische Zug Eppendorf den Einsatz abbrechen.

Am späten Freitagabend, des 20.08.2021 wurde die FF Eppendorf erneut alarmiert. Dieses Mal ging es in den Stadtteil Eidelstedt. Grund war eine große vierstämmige Trauerweide, welche auf Wohngebäude umzustürzen drohte. Vor Ort waren bereits die FF Eidelstedt, der BERF Eimsbüttel und Einsatzkräfte der SEGH und des Feuerwehrkranes der TuUW 32. Nach einer intensiven Erkundung und fundierten Baumansprache durch unsere Einsatzkräfte in Unterstützung der vor Ort befindlichen Einsatzkräfte wurde die Einsatzstelle aufgrund der schwierigen Zuwegung und Rahmenbedingungen sowie langen Rüstzeiten an eine Fachfirma übertragen. Wir waren dafür knapp 2,5 Std. im Einsatz. 

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning