Am 14.07.2021 um kurz vor 13:00 Uhr wurde der Technische Zug der FF Eppendorf samt LIMA/GA zur Energieversorgung und Unterstützung bei einem Kampfmittelfund eines Blindgängers in den Stadtteil Ottensen alarmiert. Es handelte sich um eine englische 500lbs Fliegerbombe, die in ca. 4m Tiefe gefunden wurde. Ein Evakuierungsbereich von 300m und Warnbereich von 500m um den Fundort wurde durch den KRD eingerichtet. Seit den Mittagstunden wurden Evakuierungen von ca. 5.500 Personen durch Einsatzkräfte der POL und der Hilfsorganisationen durchgeführt. Während der LIMA/GA die Energieversorgung für den GW-FM und den Führungs- und Lageanhänger, sowie weitere Führungsfahrzeuge der HIO sichergestellt hat, war der GWR3 als geländegängiges Fahrzeug für mögliche erforderliche Beleuchtungsmaßnahmen mittels ausziehbaren Stativen oder dem Flächenbeleuchtungssystem Powermoon mit 2x 4000W im Bereitstellungsraum in Standby. Die Fliegerbombe konnte durch den KRD gegen 19:30 h erfolgreich entschärft werden. Wir waren seitens der FF Eppendorf mit 13 Einsatzkräften im Einsatz. Gegen kurz vor 22:00 Uhr am Abend waren alle Fahrzeuge unseres TZ wieder einsatzbereit.

Symbolbild: https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/hamburg--bombe-aus-dem-zweiten-weltkrieg-mitten-in-wohngebiet-gefunden-30615560.html

In den Mittagstunden am Freitag, den 02.07.2021 wurde der Technische Zug der FF Eppendorf zusammen mit diversen weiteren Einsatzkräften der FuRW 16 aus Alsterdorf und der FF Lokstedt als Ergänzungskomponente, dem Feuerwehrkran und weiteren Einheiten der TuUW32, sowie dem Einsatzführungsdienst Ost in den Stadtteil Groß Borstel alarmiert. Ein Sattelzug hatte eine Person auf der Straße überrollt. Diese war eingeklemmt. Nach der Befreiung durch ersteintreffende Einsatzkräfte und der medizinischen Erstversorgung durch Notfallsanitäter der FW Hamburg und dem NEF 23 der Wache Barmbek wurde die Person unter Notarztbegleitung ins Krankenhaus transportiert. Seitens der FF Eppendorf waren wir mit dem GKW samt LIMA und dem GWR3 im Einsatz und mit einer Stärke von insgesamt 15 Einsatzkräften ausgerückt. 

Kurze Zeit später konnten nahezu alle Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und auch die Einsatzbereitschaft des TZ Eppendorf war wieder hergestellt.

Bildquelle: Facebook HamburgAktuell

Am Donnerstagvormittag, den 17.06.2021 wurde der Technische Zug der FF Eppendorf zu einer technischen Hilfeleistung mit einem Luftfahrzeug in Hamburg-Fuhlsbüttel alarmiert. Ein Kleinflugzeug vom Typ Cessna hatte Probleme beim Startvorgang und musste einen Startabbruch einleiten. Das Luftfahrzeug kam wenige Meter vor dem Flughafenzaun zum Stehen. Neben der erst eintreffenden Flughafenfeuerwehr Hamburg waren Einsatzkräfte der FuRW16 aus Alsterdorf, sowie die Freiwillige Feuerwehr Fuhlsbüttel als Ergänzungskomponente, Rettungsdienstkomponenten, sowie diverse Sonder – und Führungsfahrzeuge alarmiert.
 
Nach entsprechender Erkundung und Sichtung der Insassen konnte nach kurzer Zeit Entwarnung gegeben werden.
 
Am Freitagmorgen, den 18.06.2021 wurde durch die Rettungsleitstelle erneut Alarm für den TZ der FF Eppendorf und diverse weitere Einsatzkräfte für eine gemeldete Technische Hilfe mit Schienenfahrzug der 2. Alarmstufe ausgelöst. Wir waren mit allen Fahrzeugen und 16 Kräften ausgerückt. In einem U-Bahntunnel zwischen den Haltestellen Hallerstraße und Stephansplatz war es zu einem Zugunfall zwischen einer fahrenden U-Bahn und einem großen Bohrer gekommen, welcher nach Bohrarbeiten von oben durch die Tunnelwand eingedrungen war und in den Tunnel hineinragte. Die U-Bahn wurde beim Aufprall beschädigt. Es gab mehrere Verletzte. Weitere Maßnahmen zur technischen Rettung waren jedoch nicht mehr erforderlich. Die FF Eppendorf war mit dem Technischen Zug zeitnah wieder einsatzbereit.
 
Bildquelle: Elias Bartel, Blaulicht-News

Am Donnerstag, den 17.06.2021 war der Technische Zug der FF Eppendorf über mehrere  Stunden  nach  einem Feuer in  einer Umkleide zur Entrauchung eines gefangenen Raumes über lange Wegstrecke in der City-Nord im Stadtteil Alsterdorf im Einsatz. Vor Ort waren bereits Einsatzkräfte der FuRW16 aus Alsterdorf, sowie die FF Alsterdorf als Ergänzungskomponente. Wir wurden kurz nach Mitternacht mit dem gesamten TZ nachalarmiert und waren mit insgesamt 16 Einsatzkräften im Einsatz.

Angefordert war unser ex-geschütztes Be- und Entlüftungsgerät mit einem antistatischen kupplungsfähigen Saug-   und   Druckluttensystem   geeignet   zur gezielten Entrauchung speziell für gefangene Räume und über lange Wegstrecken. An der Einsatzstelle galt es eine Entrauchungsdistanz von 55m auf Niveau des Kellergeschosses zu realisieren. Zuvor wurde die Einsatzstelle mittels LIMA ausgeleuchtet. Nachdem 3 unserer Trupps die Sauglutten vor dem Objekt zusammengekuppelt hatten, haben im weiteren Verlauf 3 unserer Trupps unter Atemschutz das modulare Schlauchsystem im Objekt in Stellung gebracht und im Anschluss die Entrauchungsarbeiten durchgeführt. Die Energieversorgung wurde über unseren Lichtmast- und Generatorenanhänger sichergestellt.

Nach kurzer Einsatzzeit war der betroffene Bereich rauchfrei und gegen kurz nach 03:00 Uhr nachts waren die eingesetzten Geräte wieder grob gereinigt und die FF Eppendorf uneingeschränkt einsatzbereit. 

Bild: Symbolbild

 

Am Montag, den 31.05.2021 wurden mehrere Löschzüge und Sonderfahrzeuge mit über   100   Einsatzkräfte   der   Feuerwehr   Hamburg   in   den   Stadtteil   Barmbek-Süd alarmiert. Gegen etwa 04:30 Uhr morgens wurde eine Explosion mit Einsturz und Feuerschein in einem ca. 8.000m² Gewerbeobjekt gemeldet. Auch der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf war zeitintensiv im Einsatz. Vor Ort hatte sich eine massive Explosion ereignet.  Das Gebäude wurde dabei stark beschädigt und war bereits in Teilen über drei Stockwerke eingestürzt. Weitere Gebäudeteile waren einsturzgefährdet. Eine männliche Person konnte durch Einsatzkräfte unter Einsatz des eigenen Lebens über tragbare Leitern gerettet werden . Wir waren mit insgesamt 19 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen samt vor Ort um die Arbeiten u.a. bei der Begutachtung der Schadensstrukturen zusammen u.a. mit Bau- und Prüfstatikern, zu unterstützen. Durch unsere Einsatzkräfte wurde ein zyklisches Rissmanagement an mehreren festgelegten   Punkten   im   nicht   einsturzgefährdeten   Bereich   des   Gebäudes durchgeführt. Die weitere Personensuche in d en  beschädigten Gebäudeteilen wurde mit   Drohnen   und   Rettungshunden   vorgenommen.   Unsere  Einsatzkräfte   des Technischen Zuges standen für mögliche Technische Rettungen mit Spezialgerät bereit. Gegen Mittag schlug einer der Rettungshunde an. Eine unverzügliche Kontrolle durch unsere   Einsatzkräfte   blieb   jedoch   ohne   Feststellung.  Auf   der   rückwärtigen Gebäudeseite drohte eine Wand aus dem 3. OG mit einem eingefallenen Raum auf die dahinter verlaufende Bahnstrecke zu stürzen. Hierzu wurden die Beauftragung einer Abbruchfirma durch die Bauprüfabteilung vorgenommen. Am   späten   Nachmittag war die gesamte Einheit wieder einsatzbereit.

Bilder: S. Peters blaulicht-news.de, Feuerwehr

  

 

In den Mittagstunden am Samstag des 22.05.21 wurde der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf nach einzelnen Sturmböen in den Stadtteil Uhlenhorst alarmiert. Einsatzkräfte der FuRW 23 Barmbek und FuRW 22 Berliner Tor waren bereits vor Ort und hatte die FF Eppendorf mit Anschlagmitteln zu Sicherungszwecken nachgefordert. Es handelte sich um einen ca. 22m hohen Ahorn mit einem Stammdurchmesser von ungefähr 85cm. In 6m Höhe war ein großer ca. 9m langer und tonnenschwerer Ast mit einem Durchmesser von über 50cm komplett abgebrochen und über drei Grundstücke gestürzt. Aufgrund der dortigen Höhenunterschiede des gefallenen Astes einerseits und dem Absacken andererseits bestand die Gefahr des unkontrollierten Abrutschens. Laut DWD sollten zudem weitere Sturmböen mit in Böen mit bis zu 8 Bft. folgen.
 
Vor Ort musste zunächst vor Beginn der Sägearbeiten durch die anwesenden Einsatzkräfte zum Einen eine Sicherung mittels Mehrzweckzug und Umlenkrolle im direkten Zug vorgenommen werden, zum Anderen wurde über die Schiebleiter das Dach des eingeschossigen Gebäudes durch mehrere Trupps unter Sicherung mittels Absturzsicherung begangen und mittels Sägen überstehende Äste abgetragen um für die geplanten Sicherungsmaßnahmen keine weiteren Schäden anzurichten. Danach wurde durch den Einsatz von dem Mehrzweckzug umgelenkt im direkten Zug bei angemessenem Winkel über die eingehängte Umlenkrolle am Hauptstamm in ca. 6m Höhe der Ast angezogen und verschwenkt. Die Gefahr wurde beseitigt. Restarbeiten mittels Kettensägen wurden durchgeführt. Die FF Eppendorf war mit GKW und GWR3 besetzt durch 12 Einsatzkräfte im Einsatz. Nach Rückkehr folgten am Feuerwehrhaus noch Reinigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen der Sägen und eingesetzten Geräte. Insgesamt waren wir ehrenamtlich über 4 Std. im Einsatz.
 
Bilder mit freundlicher Genehmigung von Thomas Knoop.
 
  
 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning