Am frühen Sonntagabend, den 02.01.22 wurde der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf gemeinsam mit dem Bereichsführer Nord nach vereinzelten Sturmböen in den Stadtteil Langenhorn alarmiert. Die FF Langenhorn-Nord und die Drehleiter der Berufsfeuerwehr Alsterdorf waren bereits vor Ort und hatten aufgrund der schwierigen Lage des Baumes die FF Eppendorf zur fachlichen Einschätzung, sowie dem Abtragen und weiteren Sicherung, nachgefordert. Es handelte sich um eine ca. 25m hohe Stieleiche mit einem Stammdurchmesser von max. 85cm in Schräglage, welche sich in Hanglage am Bahndamm befand und auf das danebenstehende Feuerwehrhaus der FF Langenhorn-Nord zu fallen drohte.  Aufgrund der anhaltenden Regenfälle und dem aufgeweichten Boden der letzten Tage war die Standfestigkeit gefährdet. Die Betriebslenkung der Hamburger Hochbahn wurde nachgefordert. Der Zugverkehr auf der Strecke wurde auf Schrittgeschwindigkeit reduziert.

Die Problematik bestand darin, dass die Astabschnitte nicht frei fallen konnten. Durch den Einsatz von Akku- und Kettensägen über den Korb der DLK wurde die Krone zeitintensiv entastet, um keine Schäden am Feuerwehrhaus zu verursachen. Dabei kamen 4 speziell ausgebildete Sägenführer zum Einsatz. Teile des Hauptstammes wurden sukzessive bis auf ca. 7m Höhe abgetragen und danach mittels Stammsicherung über Anschlagmittel gesichert. Zur großflächigen Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde der LIMA/GA mit 7000W eingesetzt. Die Gefahr wurde beseitigt. Die Einsatzstelle wurde für Restarbeiten der Hamburger Hochbahn übergeben. Die FF Eppendorf war mit 21 Einsatzkräften im Einsatz. Nach Rückkehr am Feuerwehrhaus folgten umfangreiche Reinigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Insgesamt waren wir ehrenamtlich ca. 5,5 Std. im Einsatz.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von T. Knoop, Bild Hamburg.

 

Am Donnerstag, den 23.12.2021 kam es, wenige Stunden nach dem ersten
Großbrand des Clubheimes, in den frühen Morgenstunden gegen kurz vor 03:00 Uhr
zu einem Großbrand eines Einzelhauses mit angeschlossenem Anbau im Stadtteil
Langenhorn. Das Gebäude stand im Vollbrand und war über den eingeschossigen
Anbau mit dem Nachbargebäude verbunden, so dass sich das Feuer dorthin unter
dem Flachdach ausbreiten konnte. Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte
wurde die Alarmstufe auf Feuer 2. Alarm erhöht. Wenig später wurde der Technische
Zug der FF Eppendorf vom Einsatzführungsdienst Ost zur großflächigen Aufnahme
des Flachdaches mit Rettungssägen und Trennschleifern nachgefordert. Wir waren
mit allen Fahrzeugen samt LIMA mit 16 Einsatzkräften ausgerückt.
Unser Einsatzauftrag war eine Dachhautöffnung des Flachdaches in Form von
Wellblech mit darunter liegenden Bitumenbahnen und Holzbalkendecke.
Wir waren hier sukzessive mit 6 Atemschutzgeräteträgern tätig und haben einen Rauchgas- und
Wärmeabzug mittels eines intensiven Einsatzes von Motorgeräten herbeigeführt.
Insgesamt wurden durch unsere Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz ca. 10m²
mehrschichtige Dachkonstruktion geöffnet. Die Maßnahmen haben gegriffen und wir
konnten nach ca. 3 Std. einrücken. Gegen kurz vor 08:00 Uhr nach über 4 Std.
Einsatzdauer waren sämtliche Einsatzgeräte wieder gereinigt und instandgesetzt und
die FF Eppendorf wieder uneingeschränkt einsatzbereit.
Pressebericht: www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/510652

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Blaulichtnews.

Am Mittwoch, den 22.12.2021 kam es gegen 09:00 Uhr morgens zu einem Großbrand eines zweigeschossigen Clubheimes mit angeschlossenem Restaurant und Bootshalle, im Stadtteil Fuhlsbüttel. 
Das Gebäude, errichtet in Holzbauweise, stand im Vollbrand und lag direkt am Alsterlauf. 
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde zeitnah die Alarmstufe von zunächst Feuer 2.Alarm und kurze Zeit später auf 3.Alarm erhöht. 
Wir waren mit allen Fahrzeugen samt LIMA mit 24 Einsatzkräften, davon 14 Atemschutzgeräteträger, bereits auf FEU2 ausgerückt. 

An der Einsatzstelle kam es zu einer starken Rauchentwicklung begleitet von einem starken Flammenschlag. 
Wir wurden frühzeitig nachgefordert, um vor Ort bis zum späten Nachmittag mit Atemschutzgeräteträgern zu unterstützen und eine intensive taktische Ventilation mittels Motorgeräten an der Holzfassade durchzuführen und mit technischem Gerät zu unterstützen. 
Insgesamt wurden über unsere Einsatzkräfte in Form von sukzessive 7 Trupps unter schwerem Atemschutz ca. 30m² mehrschichtige Fassadenteile und 
dahinter befindliche Metallschränke mittels mehrerer Rettungssägen und Motortrennschleifern geöffnet. 
Dabei kam das Schnellbaugerüst als sichere Arbeitsplattform für unsere Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Später wurden wir durch die FF Warwisch abgelöst. 
Gegen kurz nach 19:00 Uhr nach knapp 10 Std. Einsatzdauer, waren sämtliche Einsatzgeräte wieder gereinigt und instandgesetzt, und die FF Eppendorf wieder uneingeschränkt einsatzbereit.

 

Pressebericht: www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/5106389

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von 
T. Knoop, Bild Hamburg
S. Peters, Blaulichtnews
C. Leimig

 

 



 

Am Freitagmorgen, den 17.12.2021 wurde der Technische Zug der FF Eppendorf zusammen mit weiteren Kräften der FuRW 12, 14, 35 und Spezialkomponenten der TuUW32 gegen kurz vor 07:00 Uhr auf die Bundesautobahn 7 in Richtung Norden in Höhe der Anschlussstelle Othmarschen alarmiert. Ein 40t-Sattelzug war kurz hinter dem Elbtunnel komplett über zwei Fahrspuren umgestürzt, hierbei wurde der LKW-Fahrer verletzt, jedoch nicht eingeklemmt. Bei dem Ladegut handelte es sich um verpackte alkoholische Getränke.

Als erstes wurde die Einsatzstelle abgesichert und großflächig durch unseren LIMA/GA mit blendfreiem Licht und 7000 W ausgeleuchtet. Durch Kräfte der TuUW32 wurde der Dieseltank in einen IBC umgepumpt. Dabei war der zweifache Brandschutz sichergestellt. Danach wurde durch die anwesenden Einsatzkräfte in guter Zusammenarbeit aller Beteiligten, unter Beachtung der aktuellen Hygienemaßnahmen zu Corona, der Sattelauflieger mit starken Kräften über längere Zeit per Hand entladen.

Aufgrund der kräftezehrenden, körperlichen Arbeit wurden ausreichend kurze Pausen für die Einsatzkräfte initiiert. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden mittels Ölbindemittel gebunden. Seitens der FF Eppendorf waren wir mit allen Fahrzeugen samt LIMA alarmiert und mit insgesamt 16 Einsatzkräften ausgerückt. Die Bergung des Sattelzuges wurde durch eine Privatfirma gegen Mittag durchgeführt. Gegen kurz nach 13:00 Uhr nach über 6,5 Std. Einsatzdauer waren wir zurück am FWH und wieder einsatzbereit.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von FPH.

  

  

 

Am Donnerstag, den 02.12.2021 um kurz vor 10 Uhr wurden mehrere Einheiten und Sonderfahrzeuge in den Stadtteil Ottensen alarmiert. Vor Ort hatte sich eine kräftige Explosion ereignet. Die Druckwelle hatte große Teile der Hausfassade auf die Straße gedrückt. Der Technische Zug der FF Eppendorf war zeitintensiv mit insgesamt 22 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen samt LIMA vor Ort.

Das Gebäude war nach Bewertung durch einen Statiker einsturzgefährdet. Wir haben bei der Begutachtung der Statik und Bewertung der Schadenselemente die Einsatzleitung unterstützt und ein zyklisches Rissmanagement durchgeführt. Die Personensuche wurde mit nachalarmierten Drohnen und Rettungshunden vorgenommen. Die FF Eppendorf stand für etwaige Technische Rettungen mit Spezialgerät bereit. In der Folge wurden durch unsere Kräfte vier Abstützungen (Schwelljoche) für den Innenbereich vom Keller bis ins 2.OG erstellt und ein Holzzuschnittplatz neben dem AB-Holz-Rüstmaterial eingerichtet. Durch das THW wurde im Außenbereich mit dem Abstützsystem Holz ein großer Stützbock errichtet. 

Unsere Einsatzkräfte waren mit Trennschleifern eingesetzt und unterstützten bei der Evakuierung von Personen im Nachbarhaus. Abends und Nachts wurde der LIMA/GA zur zentralen Energieversorgung der Einsatzstelle und großflächigen Ausleuchtung mit Stativen eingesetzt. Wir haben ein Schwelljoch im Gebäude verbaut. Diese Aufgabe wurde in der 2. Nachthälfte durch die ablösende FF Warwisch fortgeführt, da wir das Gebäude vorher nicht betreten konnten. Am frühen Freitagmorgen waren wir zurück am FWH.


Pressebericht: www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/5089709

 Bilder mit freundlicher Genehmigung von FPH.

  

  

 

In den Abendstunden am Freitag den 22.10.21 wurde der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf nach einzelnen Sturmböen in den Stadtteil Rahlstedt alarmiert.
Einsatzkräfte der FuRW 21 aus Wandsbek waren bereits vor Ort und hatten die FF Eppendorf mit Anschlagmitteln zu Sicherungszwecken nachgefordert. Es handelte sich um einen ca. 18m hohen doppelstämmigen Silberpappel mit einem Stammdurchmesser von ungefähr 85cm. In 1m Höhe war eine ca. 12m lange Stammhälfte mit einem Durchmesser von über 50cm angebrochen und auf ein daneben stehendes dreigeschossiges Wohnhaus gefallen, welches sich in 2. Reihe zur Straße befand. Eine Zuwegung für Hubrettungsfahrzeuge, Kran oder Seilwinden war vor Ort nicht gegeben. Aufgrund der Gefahr des unkontrollierten Abrutschenswurden zügig eine zweifache Sicherung über Greifzüge umgesetzt.

Vor Ort musste zunächst vor Beginn der Sägearbeiten zum Einen eine Sicherung mittels Mehrzweckzug und Umlenkrolle im direkten Zug als Hebel über einen benachbarten Baum vorgenommen werden, zum Anderen wurde über einen weiteren Mehrzweckzug im direkten Zug die betroffene Stammhälfteseitlich angeschlagen. Danach wurde durch den synchronen Einsatz von den beiden Mehrzweckzügen angezogen und mittels des zweiten Greifzuges verschwenkt. Die Gefahr wurde beseitigt. Restarbeiten mittels Kettensäge wurden durchgeführt. Nach Rückkehr folgten am Feuerwehrhaus noch Reinigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen der Sägen und eingesetzten Geräte.

Insgesamt waren wir ehrenamtlich über 5,5 Std. im Einsatz.

Bild mit freundlicher Genehmigung von FPH.

 

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning