Hamburg-Schnelsen, Kampfmittelfund, 16.10.2019

Am Mittwochabend wurden wir zur Ausleuchtung einer Einsatzstelle alarmiert. Ein 500kg-schwerer Blindgänger war auf einer Wiese entdeckt worden. Im Verlaufe des Einsatzes wurde der Luftraum, sowie ein Teil der Autobahn 7 gesperrt. Die Bombe konnte erfolgreich entschärft werden.

      

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Bodo Marks und Werner Pfeifer.

Hamburg Langenhorn, Baum droht zu fallen, 10.10.2019

Ein etwa 25 Meter hoher Baum war nach einer durchgezogenen Unwetterfront auf eine Reihenhauszeile gestürzt und hatte Teile des Daches durchschlagen. Das Haus wurde daraufhin von dem anwesenden Einsatzkräften der FuRW Alsterdorf evakuiert und ein Baustatiker zur Beurteilung der Statik des Gebäudes nachgefordert.

Da die komplette Last des Baums auf den Dachbalken und Sparren lag, kam dieser zu der Einschätzung, dass akute Einsturzgefahr für das Reihenhaus drohte. Aufgrund dieser Beurteilung forderte der Zugführer der @feuerwehr.hamburg weitere Kräfte, die Höhenretter, den Feuerwehrkran, sowie den Technischen Zug Eppendorf der Freiwilligen Feuerwehr nach.

Unsere Spezialaufgabe bestand darin im Kronenbereich diverse Äste über die anwesende Drehleiter nach und nach abzutragen, um die Dachlast zu minimieren. Nachdem die Baumkrone grossflächig abgetragen und der Baumstamm freigelegt war konnte dieser mithilfe des Feuerwehrkrans angeschlagen und vom Haus gehoben und seitlich von diesem abgelegt werden.

Danach wurden Stammteile durch uns zersägt und die Gefahr beseitigt. Der Einsatz dauerte für den Technischen Zug inklusive der Nachrüstzeiten knapp 5 Stunden.

      

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von C. Leimig.

Hamburg Hohenfelde, Feuer mit 3. Alarm, 07.10.2019

Flammen schlagen am Montagabend in Hohenfelde großflächig aus dem Dach einer Lagerhalle einer Druckerei. Die Feuerwehr Hamburg löst 3. Alarm aus und fordert weitere Kräfte nach. Darunter den Technischen Zug der FF Eppendorf, um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Hier konnten wir neben der Energieversorgung für den Befehlswagen unsere Fachexpertise zur Dachhautöffnung mittels Rettungssäge und Trennschleifer mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz anwenden. 

Der Technische Zug der FF Eppendorf war bei diesem und vorherigen personal- und materialintensiven Einsatz mit unterschiedlichen Kameraden in Zugstärke inklusive direkter anschliessender Nachrüst- und Reinigungsarbeiten am Feuerwehrhaus über 12 Stunden ehrenamtlich aktiv.

      

Fotomaterial mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning und Waldeck Fotografie.

Hamburg Altstadt, Feuer, 07.10.2019

Am Montagnachmittag wurde der Technische Zug der FF Eppendorf zu einer starken Rauchentwicklung auf einem Bürogebäude nachalarmiert. Es brannte unter dem Dach. Der Brandherd war schwierig zu erreichen.

Unsere Fachaufgabe bestand darin mittels einer Dachhautöffnung gezielt Blechdach durch Rettungssägen und Trennschleifern aufzunehmen, um eventuelle Glutnester zu lokalisieren. Wir waren mit 20 Kameraden, davon 13 Atemschutzgeräteträgern rund fünf Stunden im Einsatz.

Nach einer viereinhalbstündigen Pause sollte schon in der Nacht die nächste Alarmierung folgen. Wieder ein Grossbrand. Mehr Infos dazu demnächst.

      

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning, VB und Pressestelle Feuerwehr Hamburg.

Ist eine Entrauchung über ein Schlauchsystem über 90m möglich und effektiv?

Beispielsweise nach einem Brandereignis (auch Gasen wie CO) in Räumen oder Kellerbereichen mit verwinkelten und/oder gefangenen Räumen, wo eine effektive Entrauchung nur über eine längere Distanz möglich ist wird Spezialgerät in Form von einem spiralförmigen Saug- und Druckluttensystem benötigt.

Der Technische Zug der FF Eppendorf demonstrierte beim letzten Übungsdienst wie dazu mit Hilfe von ex-geschützten Be- und Entlüftungsgeräten eine Strecke von bis zu 90m überwunden werden kann. Hierzu wurden im Rahmen einer praktischen Übung mehrere Szenarien bei einem fiktiven Kellerbrand eines gefangenen Raumes getestet. Damit der Test erfolgreich durchgeführt werden konnte, wurden noch zwei zusätzliche Be- und Entlüftungsgeräte für die Übung aktiviert und in Reihe geschaltet.

Das Ergebnis war beachtlich. Seht selbst!

      

      

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Hamburg Niendorf, Schnelsen, Alsterdorf, Wasser, 27.08.2019

Am Dienstagabend wurde der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf mit 18 Kräften über 7 Stunden zu mehreren wetterbedingten Einsätzen gerufen. Aufgrund einer lokal stärker ausgeprägten Unwetterlage insbesondere in den Stadtteilen Niendorf, Schnelsen und Alsterdorf wurde durch die Leitstelle der FW Hamburg der Betriebszustand Ausnahme ausgelöst. Vor Ort waren durch Starkregen mehrere Kellerräume und Straßen überflutet. Diverse Wehren waren im Einsatz.

Unsere Spezialausstattung umfasst tragbare Tauchpumpen mit großvolumiger Förderleistung zum Lenzen bei größeren Schadwasserereignissen. Hinzu kommt, dass wir unser Wissen aus speziellen Schulungen und intensiven Übungen für diese Lagen anwenden konnten.

Insgesamt war der Technische Zug gemeinsam oder mit Einzelfahrzeugen an sechs Einsatzstellen tätig.

   

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Benjamin Ritter.

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning
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