Am Samstag, den 16.10.2021 war der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf bei einem komplizierten Feuer im Dachbereich (2. Alarm) im Stadtteil Farmsen-Berne gebunden.
Gegen kurz nach 8 Uhr morgens wurde das Feuer gemeldet.
Es brannte im Dachbereich eines 15-gechossigen Hochhauses, dazu gab es eine starke Rauchentwicklung.
Die FF Eppendorf wurde am späten Vormittag vom Einsatzführungsdienst Ost nachgefordert,
um mit mehreren Trennschleifern den Zugang zu mehreren FH-Türen im verqualmten Dachgeschoss zu ermöglichen.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden wir auf das Hochhausdach entsendet, um einen Rauchgas- und Wärmeabzug zu erkunden und vorzubereiten.
Nach diversen Temperaturmessungen mittels Wärmebildkamera wurde auf dem Flachdach des Hochhauses eine ca. 4m² große Dachhautöffnung durch mehrere Trupps des Technischen Zuges der FF Eppendorf unter Pressluftatmer mittels Motortrennschleifer und Rettungssäge geschaffen.
Unsere Einsatzkräfte waren dabei entsprechend gegen Absturz gesichert. Auch die Flachdachsicherung kam zum Einsatz.
Wir waren dazu insgesamt über mehrere Stunden ab den späten Vormittagsstunden mit insgesamt 14 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen samt LIMA an der Einsatzstelle.
Intensive Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten über längere Zeit. Bereits an der Einsatzstelle begannen erste Hygienemaßnahmen für unsere Einsatzkräfte.
Am Abend waren die Einsatzgeräte wieder gereinigt und instandgesetzt, und die Wehr wieder uneingeschränkt einsatzbereit.


Pressebericht der Feuerwehr Hamburg: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/5048092

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von FPH.

 

Am Mittwochvormittag, den 13.10.2021 wurde der gesamte TZ der FF Eppendorf mit diversen weiteren Einsatzkräften in den Stadtteil Lurup alarmiert, ein PKW war in einer Nebenstraße in eine Doppelhaushälfte gefahren.
 
Wir waren mit einer Stärke von 20 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen samt Anhänger personal- und zeitintensiv im Einsatz. Als erste Maßnahme waren wir bei der Bergung des PKW mittels maschineller Zugeinrichtung des GWR3 aus dem Gebäude eingesetzt. Hierzu mussten durch unsere Einsatzkräfte unter größter Vorsicht im Vorwege umfangreiche Trümmerteile im inneren Gebäudeteil beräumt werden.
 
Im Anschluss mussten Teile des Gebäudes nach Begutachtung durch einen Baustatiker abgestützt werden. Hierzu wurde Rüstholz durch den anwesenden AB-Holzrüstmaterial eingesetzt. In der Folge wurde eine technische Geräteablage und ein Holzzuschnittplatz eingerichtet. Danach wurden durch unsere Einsatzkräfte zweimal zwei Unterzüge in der Eintrittsstelle verbaut, sowie zusätzlich ein viergliedriges Schwelljoch, um eine entsprechende Abstützung in dem Bereich zu gewährleisten.
 
Nach Rückkehr am FWH mussten wir noch weitere umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durchführen. Insgesamt waren wir rund 6,5 Std. im Einsatz.
 
Pressebericht der Feuerwehr Hamburg: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/82522/5045641
 

  

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Blaulicht-News.de, FPH.

Am Freitag, den 10.09.21 wurde die FF Eppendorf mit dem gesamten Technischen Zug zu insgesamt 3 Einsätzen alarmiert. Am späten Vormittag wurde die Einheit aufgrund eines Starkregenereignisses in den Stadtteil Sasel mit leistungsstarken Tauchpumpen bei Lenzarbeiten in einer Schule nachalarmiert. Vor Ort war die FF Volksdorf und der BERF Walddörfer. Wir konnten nach Erkundung der Einleitungspunkte zügig mit Tauchpumpen einen Keller der Abmaße von ca. 10x20m lenzen, welcher bis zu 60cm hoch unter Wasser stand. Des Weiteren kam es zu einem Folgeeinsatz im Stadtteil Bergstedt. Gegen 17:30 Uhr waren wir zurück am FWH und hatten unsere Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.


Knapp 2 Std. später dann erneut Alarm. Im Stadtteil Altona waren zuvor mehrere Teile der Fassade eines sechsgeschossigen Altbaus abgebrochen und abgestürzt. Der Einsatzführungsdienst West war hier vor Ort und hatte uns zusammen mit dem AB-Holzrüstmaterial nachgefordert. Wir waren mit 14 Einsatzkräften vor Ort um ein Notdach aus Rüstholz im Außenbereich des Hauseingangs als Sicherungsmaßnahme zu errichten. Vor Ort wurde je ein Holzzuschnittplatz und Technikpool für das Gerätemanagement eingerichtet. Danach wurde mit diversen Elektrogeräten als auch einem Druckluftnagler und Multifunktionsleitern ein provisorisches Vordach samt Untergestell aus Kanthölzern, Holzplatten und Bohlen erstellt. Nach ca. 2 Std. intensiver Holzarbeiten und unter einsetzendem Starkregen konnte die Einsatzstelle verlassen werden. Insgesamt waren wir inkl. Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft erneut mehr als 6 Std. im Einsatz.

  

 

Bilder: Michael Arning, FPH.

Am Samstag, den 04.09.2021 war eine Abordnung mit 16 Einsatzkräften zu Gast an der Technik- & Umweltschutzwache, um sich ausgewählte, spezielle, neue Einsatzmittel und Ausstattung anzuschauen. 

Da wir bereits aufgrund unserer Einsatzaufgabe und Struktur als Technischer Zug bei vielen Einsätzen wie Großbränden, Be- und Entlüftungen von Objekten, schweren LKW-Unfällen, Tiefbauunfällen, Zugunfällen, Einstürzen, Abstützeinsätzen oder größeren Lenzeinsätzen in der Vergangenheit häufig mit den Kräften der Technik & Umweltschutzwache gut zusammengearbeitet haben, war es mal wieder an der Zeit das Wissen aufzufrischen.

Neben einer intensiven Beschau des neuen AB-Holz-Rüstmaterial wurde auch kurz das gerade erst gelieferte Cobra Schneidlöschgerät angeschaut. Anschließend wurde der AB-Hafen gesichtet und als krönender Abschluss mit dem 60t-Kran (Liebherr LTM 1060/2) und dem LIMA/GA 28 der FF Eppendorf eine kleine Übungslage geprobt. 

Hierbei galt es auszutesten, mit welchen Mitteln das optimale Anschlagen und die Kranfähigkeit aus technischer Sicht für den LIMA/GA erfolgreich innerhalb kürzester Zeit, bei welchem Personalbedarf, umzusetzen sind.

Angenommen war die lagebedingte Erforderlichkeit das Kranen des LIMA/GA zwecks Energieversorgung oder großflächiger Ausleuchtung z.B. auf einer Höhenebene, wie ein Parkdeck, ein Schwimmponton oder Ähnliches. 

Eine Kranfähigkeit des LIMA/GA ist praktisch und technisch gemäß der Herstellerangaben innerhalb kürzester Zeit realisierbar. Neben den entsprechenden erforderlichen geschweiften Schäkeln in Omega-Form samt textilen Hebebändern wurden Anschlagketten vom Kran 32 eingesetzt. Unter Optimalbedingungen kann der Kran aktuell eine Hubhöhe von bis zu 36 m gewährleisten.

Abschließend möchten wir uns bei den Kollegen der diensthabenden 2. Wachabteilung für die sehr konstruktive und praktische Zusammenarbeit bedanken!

  

 

Am Donnerstagvormittag des 19.08.2021 wurde die FF Eppendorf mit dem Technischen Zug und diversen weiteren Einsatzkräften zu einer verschütteten Person auf eine Baustelle in den Stadtteil Wandsbek alarmiert. Ein Arbeiter war nach Aufgrabungsarbeiten in einem Bauschacht bis zu den Beinen verschüttet. Wir waren mit 14 Einsatzkräften unterwegs, um entsprechende Maßnahmen der technischen Rettung vorzunehmen. Die Person konnte durch zuerst eingetroffene Einsatzkräfte der FuRW 21 aus Wandsbek und den anwesenden Arbeitskolleg*innen  zügig gerettet werden. Somit konnten alle weiteren Spezialfahrzeuge und auch der Technische Zug Eppendorf den Einsatz abbrechen.

Am späten Freitagabend, des 20.08.2021 wurde die FF Eppendorf erneut alarmiert. Dieses Mal ging es in den Stadtteil Eidelstedt. Grund war eine große vierstämmige Trauerweide, welche auf Wohngebäude umzustürzen drohte. Vor Ort waren bereits die FF Eidelstedt, der BERF Eimsbüttel und Einsatzkräfte der SEGH und des Feuerwehrkranes der TuUW 32. Nach einer intensiven Erkundung und fundierten Baumansprache durch unsere Einsatzkräfte in Unterstützung der vor Ort befindlichen Einsatzkräfte wurde die Einsatzstelle aufgrund der schwierigen Zuwegung und Rahmenbedingungen sowie langen Rüstzeiten an eine Fachfirma übertragen. Wir waren dafür knapp 2,5 Std. im Einsatz. 

Am Samstagnachmittag den 31.07.21 wurde der gesamte Technische Zug der FF Eppendorf nach einzelnen Sturmböen in den Hamburger Stadtpark alarmiert. Einsatzkräfte der FF Winterhude waren bereits vor Ort und hatten den BERF Alstertal und die FF Eppendorf mit Seilwinden und leistungsstarken Motorkettensägen und langen Sägeschienen zum Fällen nachgefordert. Es handelte sich um einen ca. 22m hohen Ahorn mit einem Stammdurchmesser von 88cm in ca. 1m Höhe. Dieser war bereits durchlaufend gespalten. In 3m Höhe war zudem eine tonnenschwere Stammhälfte herausgebrochen und gefallen. Aufgrund des unmittelbar daneben verlaufenden Fußweges, welcher als einer der Hauptkorridore in den Stadtpark von vielen Besuchern genutzt wird, bestand die Gefahr des unkontrollierten Umstürzens der 2. Stammhälfte. Laut DWD sollten in den nächsten Stunden zudem weitere Sturmböen mit Böen bis zu Stärke von 8 Bft. folgen. 

Vor Beginn der Sägearbeiten musste durch die anwesenden Einsatzkräfte mittels der 3-teiligen Schiebeleiter eine Sicherung mit Anschlagmitteln per Drahtseil über die Seilwinde des GWR3 im direkten Zug vorgenommen werden. Danach wurde die Ordnung des Raumes mittels 2 Motorkettensägen der gefallenen Stammteile hergestellt. Erst hiernach wurde die Fällung unter Zuhilfenahme einer leistungsstarken Motorkettensäge mit langer Sägeschiene vorgenommen werden. Im Anschluß konnte der Ahorn durch den Einsatz der mechanischen Zugeinrichtung umgezogen werden. Die Gefahr wurde beseitigt. Restarbeiten mittels 2 Kettensägen wurden durch beide anwesenden Einheiten durchgeführt. Die FF Eppendorf war mit dem gesamten Technische Zug besetzt durch 18 Einsatzkräfte vor Ort. Nach Rückkehr am Feuerwehrhaus mussten noch Reinigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen der Sägen und eingesetzten Geräte durchgeführt werden. Insgesamt waren wir ehrenamtlich über 5 Std. im Einsatz.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Thomas Knoop.

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Michael Arning